
Zwischen den Zeilen
[Verse 1] Du liegst noch quer in meinem Kopf Wie ein offenes Buch auf dem Parkett Zwei Tassen kalt am Küchentisch Dein roter Schal hängt da Wo er nicht mehr wettgeht Dein Lachen hängt noch in der Garderobe Zwischen alten Mänteln Viel zu schwer Ich zähl die Flecken an der Zimmerdecke Denk mir Geschichten aus In denen du noch hier wärst [Pre-Chorus] Ich red mit Bildern an den Wänden Tu so Als würdest du noch hör’n Und jeder Satz Den ich nicht sage Brennt mir langsam durch das Herz [Chorus] Zwischen den Zeilen von gestern Steht alles Was ich dir nie schrieb Da Wo dein Name in meinem bleibt Und jede Frage im Konjunktiv Zwischen den Zeilen von gestern Verlier ich mich zum hundertsten Mal Wenn ich dich such in alten Sätzen Find ich nur mich und diesen Kram aus Papier und Stahl [Verse 2] Die Nachbarn streiten zwei Etagen tiefer Ihr Fernseher läuft viel zu laut Ich halt den Atem an Als würd ich stören In einem Leben Das mich längst nicht mehr braucht Auf meinem Handy blinken alte Fotos Wir grinsen viel zu groß für diesen Tag Du trägst die Jacke Die du nie gemocht hast Und ich den Mut Den ich dann nie mehr hatte Als ich’s dir sagen hätt’ gekonnt [Pre-Chorus] Ich geh dieselben Straßen runter So wie im letzten Februar Doch jede Tür Die sich jetzt schließt Klingt wie ein andres "für immer" nach [Chorus] Zwischen den Zeilen von gestern Steht alles Was ich dir nie schrieb Da Wo dein Name in meinem bleibt Und jede Frage im Konjunktiv Zwischen den Zeilen von gestern Verlier ich mich zum hundertsten Mal Wenn ich dich such in alten Sätzen Find ich nur mich und diesen Kram aus Papier und Stahl [Bridge] Vielleicht war’s nie das große Drama Keine Filme Keine große Szene Nur zwei Menschen Die zu leise waren Für das Was sie sich wirklich geben wollten Ich hab dein "Bleib" zu spät verstanden Du hast mein "Geh" zu früh geglaubt Wir standen beide auf der Schwelle Und haben uns im Flur verpasst [Chorus] Zwischen den Zeilen von gestern Steht alles Was ich dir nie schrieb Da Wo dein Name in meinem bleibt Und jede Frage im Konjunktiv Zwischen den Zeilen von gestern Verlier ich mich zum hundertsten Mal Wenn ich dich such in alten Sätzen Find ich nur mich Ein leeres Zimmer Und diesen Kram aus Papier und Stahl [Outro] Du liegst noch quer in meinem Kopf Doch langsam klapp ich dich jetzt zu Ein letzter Satz Der leise rausfällt Ich lass dich gehn und bleib in Ruh

