
Ich gehe fort in das gelobte Land; O haltet mich nicht fest; ich gehe hin. Ich fühle, dass ich dort in Gottes Hand Und hier bei Euch in fremden Händen bin. Ich gehe fort; ich gehe wirklich fort, Wenn auch der Körper noch hier bei Euch bleibt. Es liegt ja doch die wahre Heimat dort Für meine Seele, die Ihr von Euch treibt. Hier finde ich in meiner Einsamkeit Nur Angriff, wo ich Hilfe finden will; Drum geh ich fort, so weit und doch nicht weit; Vielleicht wird's dann auch endlich in Euch still. Und merkt Ihr dann, was Euch verloren ging, So ruft die ferne Seele Euch zurück. Das größte Opfer dünkt mir noch gering Für meine Seligkeit, für Euer Glück!

