
Zeiten werden kommen Die Zeit vergeht und so einige Leute reden bereits von einer neuen Zeit. Die neue Zeit wird herbeigesehnt, herbeigeträumt, herbeidiskutiert. Die alte Zeit hat sich überlebt, man sagt, das war die Zeit die keine Hoffnung gab. Jetzt soll eine bessere Hoffnung gegeben werden. Opa und Oma sterben, ihre Zeit ist zu Ende. Die Eltern die nach dem Krieg geboren wurden zählen schon zu den baldigen Großeltern. Auf die Rente, den wohlersehnten Ruhestand wird spekuliert. Der Gedanke an eine neue Zeit ist mehr oder weniger ein Nachbrabbeln der aufgebauschten Zukunftsklänge. Scheinbar unbewusst legten die selben Alten den Gedanken der neuen Zeit in die Herzen der heranwachsenden Generation. Die Erziehung der Alten ging von einem anderen Weltbild aus. Dieses Weltbild hatte auch seine religiösen Züge. Diese Welt begräbt die gegenwärtige und die heranwachsende Generation unter einer neuen Weltanschauung. Wenn es noch geht, werden die derzeit Geborenen das ausgeschaufelte Grab alter Zeiten mit Erde aufhäufen. Alte Zeit, das war ein Deckmantel Namens Christentum. Alte Zeit, das hieß, der Mann hat das gesellschaftliche Sagen. Alte Zeit, das hieß, es gab Väter und diese Väter machten Krieg. Alte Zeit, das hieß, ihr habt die Umwelt zerstört. Alte Zeit, pauschal gesprochen überaltete Lebensform. Neue Zeit ist gleich einem sanften Frieden. Neue Zeit ist gleich neue Erziehung. Neue Zeit ist gleich Gleichberechtigung. Gleichberechtigung bis zur Unkenntlichkeit des Einzelnen. Viele Gedanken möchten sich in meinem Verstand breitmachen. Entwicklungen werfen ihren Schatten voraus, zeichnen sich ab, die der neuen Zeit den Weg bahnen sollen. Wozu eine neue Zeit, was ist das Ziel, was ist der Motor, der die Entwicklung in Gang hält? Da ich von mir selber sage, ich lebe als Christ in dieser Zeit und der Herr Jesus vor nahezu zweitausend Jahren auf Golgatha sein Blut für meine Schuld vergoss, aus dem Munde des von den Toten Auferstandenen nehme ich meine Bewertung für die alte und die neue Zeit. Die alte Zeit ist im Kern nicht besser als die hochherbeigesehnte neue Zeit. In jeder Zeit steckte der Ruf nach Heil. Beide Zeiten hatten und haben für ihren Götzendienst das Gericht zu tragen. Die Alten haben geschichtlich Gericht erfahren, es wurde ihnen ein kleiner Blick auf das kommende ewige Gericht gewährt. Unsere Generation ist in den letzten Zügen vor den kommenden Gerichten. Nur gut, dass er, der Herr Jesus, nicht nach menschlichen Maßstäben seine Richtschnur anlegt. Es geht nicht um ein moralisches Streben, nicht um einen äußeren Schein eines sogenannten Christentums. Gerade deswegen kommt ein Großteil der Gerichte. Um was es geht und was uns auf den Weg des Segens bringt ist einzig und allein Buße, ein Bitten aus all unserer selbsteingebrockten Not. „Jesus vergib uns unsere Schuld“ Ich will mein Leben dir geben, das muss von uns kommen. Ich glaube nicht, dass eine breite Masse der Menschheit zu einer echten Umkehr gelangen wird. Gottes Wort, die Bibel, sagt mir, am Ende der Tage wird die Bosheit zunehmen. Der Feind Gottes wird sich personifizieren, Satan in Gestalt eines herrschenden Menschen. Darum eine neue Zeit! Darum ein Bestreben, die Welt erneut umzukrempeln! Das Ziel ist alles in eine Hand zu geben! Die neue Zeit ist gar nicht so neu, es war schon seit Menschengedenken so, Satan will die Menschheit im Untergang sehen, Leid ist seine Freude! Der Lohn der gottlosen Lebensführung war und ist ewige Verdammnis, fern vom Angesicht des Herrn. Mein Morgen ist, mit Jesus im Vertrauen auf ihn zu leben, aus seiner Gnade zu empfangen, aus seiner Liebe zu geben. Die Spannung gegen diese Welt auszuhalten, auch in eine neue Zeit hinein, in dem Herrn Jesus zu bleiben.

