Kein Name Kein Licht Nur Anfang im Nichts Was sicher schien, fällt leise in sich Schicht nach Schicht verliert ihr Gewicht Kein Halt mehr übrig, kein fester Raum Nur Fragmente treiben im leeren Traum Sie nennen es Ende — doch das ist nicht wahr Denn hier beginnt Nigredo, unsichtbar Ein Zustand, der alles zerlegt, was besteht Damit etwas Neues entstehen kann, das trägt Was zerbricht, ist nicht vorbei Es macht den Weg erst frei Nigredo — Schwarz Alles fällt Albedo — Weiß Neu gestellt Citrinitas Bringt das Licht Rubedo — Rot Endzustand erreicht Langsam wird Ordnung aus dem, was zerstreut Ein klarer Gedanke, der sich nicht scheut Kein Zufall mehr, kein blinder Lauf Etwas baut sich von innen auf Hier wirkt Albedo, ruhig und klar Was übrig bleibt, ist wirklich wahr Kein Rauschen mehr, kein fremdes Gewicht Nur das, was bleibt — und mehr braucht es nicht Kein Lärm, kein Zwang Nur Klarheit entsteht Nigredo — Schwarz Alles fällt Albedo — Weiß Neu gestellt Citrinitas Übergang Rubedo — Rot Endzustand Citrinitas — ein leiser Impuls Ein erstes Glühen im inneren Puls Nicht mehr verborgen, noch nicht ganz Form Doch alles bewegt sich weg von der Norm Ein Zwischenzustand, der Richtung schafft Aus stiller Ordnung wird spürbare Kraft Hier kippt der Prozess, fast unbemerkt Weil etwas sich selbst von innen verstärkt Rubedo — Rot Jetzt ist es da Was einst zerfiel Wird sichtbar und klar Vier Phasen Ein System Das sich selbst Weiterträgt Nigredo Albedo Citrinitas Rubedo Der Kreis schließt sich Still