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Lancelot, der Raubritter

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Durch verrottete Gassen von Avalon, wo das Licht der Ehre längst ertrank, reitet Lancelot auf einem Ross aus Knochen, dessen Augen blutig weinen. Sein silberner Panzer ist zerfressen, rostrot von Verrat und Schuld, und in seiner Brust schlägt kein Herz mehr – nur ein schwarzer, faulender Klumpen. Lancelot, der Raubritter! Rittertum ist ein Sakrileg! Avalon verrottet in Schande und Qual! Die Tafelrunde liegt zerbrochen, die Schwüre sind nur Lüge, jeder Eid ein Dolchstoß in den Rücken der Götter selbst. Lancelot, der Raubritter! Rittertum ist ein Sakrileg! Deine Liebe war der Fluch, der alles heilig machte krank! Avalon ist am Verrotten, riecht ihr nicht den süßen Tod? Wo einst Helden lachten, kriechen jetzt nur Würmer und Verdammte! Er kniete vor Guinevere, doch seine Hände waren schon mit Königsblut besudelt, ihre Küsse schmeckten nach Verwesung, nach verbotener, giftiger Lust. Die Rüstung, einst Symbol der Reinheit, trägt nun eingetrocknete Tränen und die abgerissenen Finger jener, die er im Namen der Ehre erschlug. In den Hallen von Camelot hallt sein Name nur noch als Fluch wider, Kinder malen sein Gesicht an Wände – mit Kot und ihrem eigenen Blut. Sein Schwert, einst leuchtend und gerecht, schneidet nun in Seelen statt in Fleisch, und hinterlässt Wunden, die niemals heilen, nur ewig eitern und stinken. Rittertum war niemals heilig, nur eine Maske für Begierde und Verrat, Lancelot der Größte – ein Heuchler, der die Welt in Finsternis getaucht hat. Er brach den heiligen Bund für eine Frau, die schon längst verfault war, und zog ganz Avalon mit sich hinab in den Abgrund der Verdammnis. Seine Schritte hinterlassen Spuren aus schwarzem Schleim und Knochenmehl, die Bäume beugen sich vor Scham, wenn sein Schatten über sie fällt. Die einst reinen Quellen speien nun Galle und Erinnerungen an Schande, und jeder, der ihm folgt, verliert zuerst seine Seele, dann sein Gesicht. Wenn der Nebel sich hebt, sieht man ihn knien vor einem Altar aus Maden, betend zu keinem Gott, nur zu der Leere, die er selbst geschaffen hat. Rittertum ist ein Sakrileg, ein Witz in dieser toten Welt, und Lancelot lacht leise, während Avalon langsam in sich zusammenfällt. Lancelot, der Raubritter! Rittertum ist ein Sakrileg! Avalon verrottet in Schande und Qual! Die Tafelrunde liegt zerbrochen Lancelot, der Raubritter! Rittertum ist ein Sakrileg! Deine Liebe war der Fluch, der alles heilig machte krank! Avalon ist am Verrotten, riecht ihr nicht den süßen Tod? Wo einst Helden lachten, kriechen jetzt nur Würmer und Verdammte!