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ZWISCHEN FEUER UND FLUSS

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V5

[Vers 1] Du bist das Feuer in der Nacht Ich bin der Strom, der leise wacht Du brennst hell, ich fließe fort Wir berühren uns an keinem Ort Dein Licht fällt auf mein Gesicht Doch wärmt es mich noch immer nicht Zu nah am Rand, zu weit entfernt Wo Liebe brennt und keiner lernt ⸻ [Pre-Refrain] Ich strecke meine Hand nach dir Doch Dampf steigt nur zwischen uns Was uns verbindet, trennt uns hier Im ewigen Kreislauf der Kunst ⸻ [Refrain – getragen, melancholisch] Zwischen Feuer und Fluss Finde ich keinen Schluss Du verbrennst mich still Während ich dich kühlen will Zwischen Feuer und Fluss Bleibt nur ein stiller Kuss Der niemals wirklich fällt Weil uns das Element zerschellt ⸻ [Vers 2] Du willst die Hitze, ich den Regen Du suchst im Sturm den Segen Ich suche Ruhe, du suchst Glut Wir nähren uns aus Widerspruch Wenn ich dich halte, zischst du laut Wenn du mich küsst, wird Wasser Staub Wir sind Natur, doch nie vereint Zwei Kräfte, die sich widersprechen ⸻ [Bridge – fast geflüstert] Ein Tropfen auf deiner Haut Verdampft in Sekunden Ein Funke in meinem Meer Geht unter, verschwunden ⸻ [Final Refrain – größer, mit Chor im Hintergrund] Zwischen Feuer und Fluss Bleibt nur Verzicht und Verlust Du bleibst Flamme im Wind Und ich das Meer, das dich nicht find’