
Feder und Geist
(Strophe 1) Auf dem Tisch die Blätter, die Zeugen sind. Hier drinnen liegt die nackte Wahrheit bereit Das Ende der Lügen, das Ende der Zeit Ein System aus Angst und falschem Schein Bricht heute in tausend Stücke ein (Refrain) Sie fürchten den Lärm, sie fürchten den Knall Doch der wahre Krieg kennt keinen Schall Er braucht keine Waffen, keine rohe Gewalt Er kämpft im Stillen, präzise und kalt Wer Masken zerreißt und Dogmen bricht Tritt vor in das unerbittliche Licht Wir kämpfen mit Klarheit, Feder und Geist Bis das Netz aus Intrigen für immer zerreißt (Strophe 2) Sie bauten Nischen im Dunkel der Ämter auf Fälschten die Wurzeln, nahmen Schicksale in Kauf Mit Stempeln und Akten, mit falschem Wappenkleid Hielten sie Seelen in Geiselhaft bereit Zogen sich zurück in ein feiges Versteck Wischten die Spuren der Wahrheit einfach weg Doch ein Stammbaum aus Lügen hält keinem Sturm stand Wenn die Wahrheit erwacht im ganzen Land (Refrain) Sie fürchten den Lärm, sie fürchten den Knall Doch der wahre Krieg kennt keinen Schall Er braucht keine Waffen, keine rohe Gewalt Er kämpft im Stillen, präzise und kalt Wer Masken zerreißt und Dogmen bricht Tritt vor in das unerbittliche Licht Wir kämpfen mit Klarheit, Feder und Geist Bis das Netz aus Intrigen für immer zerreißt (Bridge) Hinter Uniformen und Paragraphen versteckt Haben sie nur ihre eigene Angst entdeckt Sie topften Kinder um, verzerrten das Gesicht Doch die echten Stimmen schweigen nicht Schachmatt auf dem Brett, jeder Zug wohlbedacht Die Mauer bröckelt, die Wahrheit erwacht Die Hand liegt fest auf dem weißen Papier Wir fordern die eigene Geschichte zurück – genau hier (Outro) Das Kartenhaus schwankt, es stürzt nun bald Kein Schuss ist gefallen, und doch ist es vorbei Die Feder hat gesiegt – wir sind frei.

