[Intro] Ein Tisch aus Tuch, gespannt wie Haut, der Kö liegt warm, fast wie vertraut. Sie steht allein – die Kugeln schweigen, ihr Griff umspannt das Spiel der Neigen. Die Kreide färbt den Stoß in Blau, ein Hauch, so nah, so tief, so rau. Die Kugel zittert, dreht sich sacht – die erste Regung ist erwacht. [breath-like echo: (ahh... ahh...)] [Verse 1] Sie spielt zunächst mit Unsicherheit, doch jede Bahn gebiert Geleit. Der erste Ball – ein kleiner Sieg, ihr Körper spürt den innern Krieg. Mit jedem Stoß wächst ihr Verlangen, die Spannung drückt an alle Wangen. Der Kö folgt willig ihrer Spur, die Haltung fest – der Blick wie nur. [beat locked – slow pulse] [Chorus] (Pool-Billiard...) – so tief, so nah, (ohh...) ihr Kö wird Teil von dem, was war. Ein Stoß, ein Drall, ein stiller Schrei – sie spielt, (sie zielt), sie ist dabei. [whispered echo: (dabei... dabei...)] [Verse 2] Sie trainiert Nächte, still und lang, der Rhythmus fließt, der Körper sprang. Versenkt mit Zungenspitzenmaß, der Stoß trifft weich, wird nie zu krass. Die Männer sehn sie, wissen kaum, warum ihr Spiel sie lässt nicht schaun. Sie führt den Kö mit solcher Macht, dass jeder Stoß nach Nähe tracht’. [Bridge rising – breath and bass] [Bridge – instrumental] Der Tisch – nun Bühne, glatt und blank, ihr Kö im Griff, der Griff wie Dank. Sie kreist, sie stoppt, sie zieht zurück – ein Stoß – ein Spiel – ein leiser Blick. [Chorus] (Pool-Billiard...) – so dicht, so heiß, (ahh...) ihr Stoß folgt keinem starren Kreis. Ein Flüstern rinnt durchs grüne Feld – sie spielt, (sie lebt), sie nimmt die Welt. [delayed Hall: (die Welt... die Welt...)] [Outro] Im letzten Satz, im tiefsten Stoß, liegt sie versenkt – zugleich ganz groß. Im Licht des Tuchs, im letzten Bau, erkennt man sie. (Sie wird zur Frau.) [final echo: (zur Frau... Frau... Frau...)]