
[Strophe 1] Manche Menschen steh’n vor deiner Tür, als wär die Zeit geblieben wie dafür. Sie suchen das Vertraute, das sie kennen, doch können nicht benennen, was sie ändern. Sie sagen, dass du ihnen wichtig bist, doch zeigen nicht, was ihnen wirklich fehlt. Und du beginnst, die Wahrheit zu verstehen: Man kann zurückkommen, ohne weiterzugehen. [Pre-Refrain] Denn Nähe ist noch keine Veränderung, und ein Wiedersehen keine neue Wendung. Man kann sich vermissen, sich nicht verlieren wollen und trotzdem immer wieder dasselbe tun. [Refrain] Nicht jeder, der zurückkommt, ist auch bereit zu bleiben. Nicht jeder, der dich sucht, will mit dir etwas verändern. Doch es gibt Menschen, die sich selbst im Spiegel seh’n, die Fehler nicht nur kennen, sondern neue Wege geh’n. Denn wo zwei Menschen wachsen wollen, muss keiner immer stärker sein. Dort darf man Fehler eingestehen und muss nicht alles allein verzeih’n. [Strophe 2] Es gibt die, die sich im Kreis bewegen, die alte Muster wie Gewohnheit pflegen. Sie hoffen, dass die Zeit die Wunden schließt, ohne dass man sich den Ursachen stellt. Und es gibt die, die irgendwann verstehen, dass Worte nicht genügen, um zu gehen von dem, was sie schon viel zu lange waren, zu dem, was sie in Zukunft anders machen. Sie hören zu, auch wenn es unbequem ist, sie bleiben da, wenn etwas schwierig wird. Sie lernen, ihren eigenen Anteil zu erkennen, statt immer nur die Fehler andrer zu benennen. [Pre-Refrain] Denn Wachstum heißt nicht, fehlerlos zu sein, sondern ehrlich mit sich selbst zu sein. Nicht jedes Problem sofort zu überwinden, doch immer wieder einen neuen Weg zu finden. [Refrain] Nicht jeder, der zurückkommt, ist auch bereit zu bleiben. Nicht jeder, der dich sucht, will mit dir etwas verändern. Doch es gibt Menschen, die sich selbst im Spiegel seh’n, die Fehler nicht nur kennen, sondern neue Wege geh’n. Denn wo zwei Menschen wachsen wollen, muss keiner immer stärker sein. Dort darf man Fehler eingestehen und muss nicht alles allein verzeih’n. [Bridge – ruhig, emotional] Ich kann dir wünschen, dass du wächst, ohne auf deine Schritte zu warten. Ich kann verstehen, woher du kommst, ohne mein Leben mit dir zu vertagen. Und wenn du eines Tages anders bist, dann zählt nicht, was du mir versprichst. Es zählt, ob du auch morgen noch so handelst, ob du nicht nur redest, sondern wandelst. Denn ich will keine Nähe, die mich kostet, dass ich mich selbst dabei verlier. Ich will Verbindungen, die mich stärken, und Menschen, die auch wachsen neben mir. [Letzter Refrain – kraftvoll und hoffnungsvoll] Nicht jeder, der zurückkommt, ist auch bereit zu bleiben. Doch wer sich wirklich verändern will, wird es nicht nur beschreiben. Es gibt Menschen, mit denen neue Wege geh’n, die auch in schweren Zeiten nicht nur ihre eignen Wünsche seh’n. Wo zwei Menschen wachsen wollen, kann Vertrauen neu entsteh’n. Dort muss man nicht perfekt sein, nur bereit, sich selbst zu seh’n. [Outro – sanft] Manche kommen immer wieder, doch bleiben, wie sie sind. Manche lernen miteinander, weil sie offen füreinander sind. Und irgendwann erkennst du: Es kommt nicht darauf an, wer immer wiederkehrt … Sondern wer mit dir gemeinsam wachsen kann.

