[Intro] Regen auf dem Blechdach, kalter Atem, keiner fragt nach. Ich trag die Nacht in meiner Jacke, und geh trotzdem durch die Platten. [Verse 1] Jeder wollte sehen, wie ich falle, jetzt zählt jeder meine Schritte in der Halle. Keine Krone, nur die Narben auf der Haut, ich hab aus jedem leeren Raum ein Haus gebaut. Ihr redet laut, doch bleibt am Rand, ich schreib die Antwort mit der rechten Hand. Wenn der Druck kommt, wird mein Blick erst klar, was mich brechen sollte, macht mich wunderbar. [Chorus] Ich geh durch den Regen, doch ich sink nicht ein, trag mein ganzes Gewicht und geh trotzdem heim. Wenn die Welt mich vergisst, werd ich lauter als sie, keiner nimmt mir den Atem, keiner nimmt mir die Knie. Ich geh durch den Regen, kein Zurück, kein Versteck, was gestern noch brannte, trägt mich heute direkt. [Verse 2] Ihr kommt in Gruppen, ich komm mit dem Plan, zehn leere Versprechen ziehn mich nicht runter, Mann. Ich kenn diese Blicke, ich kenn diesen Preis, wer zu lange nur wartet, verliert seinen Kreis. Kein Filter auf der Stimme, kein Lack auf dem Stein, ich lass jede falsche Hand an der Tür draußen sein. Aus dem Keller nach oben, ohne fremde Spur, meine Ruhe ist gefährlicher als eure Wut. [Chorus] Ich geh durch den Regen, doch ich sink nicht ein, trag mein ganzes Gewicht und geh trotzdem heim. Wenn die Welt mich vergisst, werd ich lauter als sie, keiner nimmt mir den Atem, keiner nimmt mir die Knie. Ich geh durch den Regen, kein Zurück, kein Versteck, was gestern noch brannte, trägt mich heute direkt. [Breakdown] Nimm mir die Bühne, nimm mir den Lärm. Lass nur mein Herz hier, dann siehst du, wer ich wär. Kein Applaus nötig, kein Zeichen von euch. Ich hab mich gefunden, zwischen Asche und Zeug. [Verse 3] Jetzt kommt der Drop und die Wände gehn auf, mein Puls macht den Takt, ich geb alles darauf. Jede Zeile ein Schritt aus dem eisigen Kreis, ich zahlte mit Jahren, jetzt zahl ich den Preis. Kein Zufall im Rücken, kein Glück in der Hand, ich hab mich aus Nächten zusammengespannt. Wenn der letzte Vorhang im Staub niedergeht, bleibt der Name bestehn, weil mein Feuer noch steht. [Final Chorus] Ich geh durch den Regen, doch ich sink nicht ein, trag mein ganzes Gewicht und geh trotzdem heim. Wenn die Welt mich vergisst, werd ich lauter als sie, keiner nimmt mir den Atem, keiner nimmt mir die Knie. Ich geh durch den Regen, kein Zurück, kein Versteck, was gestern noch brannte, trägt mich heute direkt. Ich geh durch den Regen — und ich bleibe hier. [Outro] Regen auf dem Blechdach, kalter Atem, keiner fragt nach. Ich geh weiter, Schritt für Schritt, und die Nacht geht nicht mehr mit.



