
-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-., -.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-., Dieses Lied ist kein Angriff. Es ist ein Spiegel. In einer Welt, in der plötzlich jeder Musik machen kann, entstehen jeden Tag tausende Songs. Jeder hofft, gehört zu werden. Jeder hofft, dass irgendwo jemand wirklich zuhört. Doch oft entsteht etwas anderes: Eine Bühne voller Künstler – aber kaum Publikum. Wir kommentieren uns gegenseitig, feiern Releases, posten neue Tracks. das ist geil Erlich! Aber außerhalb dieser kleinen Blase bleibt es still. Nicht weil die Musik schlecht ist, sondern weil wir alle gleichzeitig Sender sind. Dieses Lied erzählt genau davon. Von der Ehrlichkeit dieser Situation und Dem Wunschdenken Vieler Artisten. Von der Frustration – aber auch von der Hoffnung. Denn selbst wenn heute nur wenige zuhören: Vielleicht findet ein Song irgendwann doch seinen Weg zu echten Ohren. Und bis dahin spielen wir weiter. -.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-., -.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-.,-., [Intro] Die Saiten erzählen mehr als der Feed Ein Lied gegen den digitalen Krieg Million Stimmen im Algorithmus-Land Doch keiner hört zu, keiner hält Deine Hand [Verse 1] Alle wollen Künstler sein Jeder baut sein Königreich Aus Klicks und aus Fantasie Doch die Straßen bleiben still wie nie Wir posten Songs in die Nacht Hoffen dass irgendwer lacht Doch am Ende hört nur zu Der nächste der auch Tracks baut wie du [Chorus] Keiner hört zu Alle reden nur laut Jeder baut sich ein Publikum Das nur aus Künstlern besteht Keiner hört zu Nur Echo im Raum Wir singen für Schatten In einem digitalen Traum [Verse 2] Früher stand jemand vor der Bühne Heute steht nur noch der Code Die Musik wird produziert Doch der Zuhörer ist tot Streams sind Zahlen ohne Gesicht Ein Herz hinterm Bildschirm gibt es nicht Wir schreien Wahrheit in Mikrofone rein Doch hören nur den eigenen Reim [Bridge] Vielleicht kommt irgendwann ein Ohr Das wirklich hört, nicht nur Score Vielleicht findet ein Lied den Weg Aus dem Server in eine echte Welt [Final Chorus] Keiner hört zu Alle reden nur laut Jeder baut sich ein Publikum Das nur aus Künstlern besteht Keiner hört zu Doch ich spiel trotzdem weiter Denn echte Musik Braucht keinen Algorithmusleiter [Outro] Die Saiten klingen noch Wenn der Server längst schweigt. ich Spiele Weiter Egal was Wer meint

