[Strophe 1] Ich war bei dir zu Haus, du sahst einfach blendend aus in deinem Halloween-Kostüm. Doch leider fingst du an, mich anzustarr’n, hast es provoziert, deine dumme Klappe nicht gehalten. [Strophe 2] Da rammte ich dir mein Messer in dein Herz, stach immer wieder zu. Dir den Kopf abzuschneiden war des Guten dann doch zu viel. [Refrain] Ich wollt’ doch nur mit dir feiern gehen, doch du hast’s drauf angelegt. Ein Wort zu viel, ein Blick zu scharf – jetzt liegst du da und hörst mir endlich zu. Kein Geschrei mehr, kein Gezeter – endlich hab ich meine Ruh! So still warst du noch nie – merci beaucoup. [Strophe 3] Voller Blut verließ ich dein Haus, ging auf die Straßen raus. Die Straße war voll von Monstern und Feen, denn heut’ ist Halloween. Mein Messer hielt ich in der Hand, die Maske saß noch im Gesicht. Ich stand nur so am Straßenrand, da sprach mich ein Werwolf an: „Michael Myers ist wohl auf Killertour! Das Kunstblut tropft ja auf den Teer! Wo kriegt man so ein geiles Outfit her?“ Ich lachte in mich hinein und dachte mir: So dumm kann keiner sein. Doch er fand mein „Kostüm“ wirklich spitze und lud mich auf ’ne Fete ein. [Strophe 4] Ich zuckte nur die Achseln: „Na gut.“ Der Werwolf fand das richtig gut. Er schleifte mich mit ins Nachbarhaus, die Musik dröhnte laut, man reichte mir ein Bier. ’Ne Hexe kicherte: „Echt brutal, dein starrer Blick!“ Sie feierte mich, mein Kostüm, und hatte von nichts ’nen blassen Plan. [Refrain] Ich wollt’ doch nur in Ruhe feiern gehen, alle dachten, ich wär so wie sie. Ich kenn sie alle noch nicht lang, doch sie fangen mich zu nerven an. [Strophe 5] Sie zerrte mich auf die Bühne für den Kostümwettbewerb, der Werwolf brüllte: „Der Typ ist echt superb!“ Ich gewann das Ding, die Menge rastete aus, „Das beste Kostüm hier im ganzen Haus!“ Kaum stieg ich runter, kam ein Vampir an, der Selfies machen wollte, er stand ganz nah an mir dran. „Hey, lächle mal!“, grinst er, obwohl ich meine Maske trug. Sein Handy blitzte so grell, ich dachte: „Jetzt ist’s genug!“ [Strophe 6] So kam, was kommen musste … Ich nahm einen Pfahl und pfählte den Vampir, den Werwolf ertränkte ich in der Bowle, Super Mario erschlug ich mit der Spielkonsole. Die Hexe stieß ich in den Ofen – Hänsel wird’s mir danken. Poison Ivy erwürgte ich mit ihren Ranken, und die Mumie warf ich in die Kühltruhe; sie sah ganz bezaubernd aus in ihrem neuen Sarkophag. Am Ende war’s dann doch ein gelungener Tag. So ging ich dann nach Haus. [Refrain] Ich wollt’ doch nur mit euch feiern gehen, doch ihr habt’s drauf angelegt. Ein Wort zu viel, ein Blick zu scharf – jetzt liegt ihr da und hört mir endlich zu. Kein Geschrei mehr, kein Gezeter – endlich hab ich meine Ruh! So still wart ihr noch nie – merci beaucoup. [Strophe 7] Ich nahm die Mumie mit, sie lag ganz still und tot in ihrem Sarkophag. Ich zog sie durch den Garten, konnte es kaum erwarten, meinen Hunger mit ihrem Fleisch zu stillen. Da rief mein Nachbar: „Hey, kommst du rüber grillen?“ Ich lachte nur und rief zurück: „Perfekt! Ich hab da was, das super schmeckt!“ Also schnitt ich Fleisch von ihren Rippen, spießte es auf einen Stock und ging hinüber. Wir legten es auf seinen Grill und grillten es, hier mitten in der Nacht. Der Nachbar meinte: „Das schmeckt aber gut!“ Tja! Junges Fleisch schmeckt einfach gut. [Refrain] Ich wollt’ doch nur mit euch feiern gehen, doch ihr habt’s drauf angelegt. Ein Wort zu viel, ein Blick zu scharf – jetzt liegt ihr da und hört mir endlich zu. Kein Geschrei mehr, kein Gezeter – endlich hab ich meine Ruh! So still wart ihr noch nie – merci beaucoup.