
[Verse] Dunkle Gassen, Pflastersteine glänzen, Leben flüstert laut, wo die Schatten tanzen. Herz schlägt schwer, wie ’n rostiger Nagel, Jede Ecke birgt ’ne neue Fabel. Blicke treffen, brechen wie Glas, Hoffnung ist 'ne Münze, längst kein Maß. Ich atme den Rauch von verlorenen Träumen, Zähle die Sterne, die an Mauern versäumen. [Chorus] Straßenpoesie, mein Blut, mein Reim, Eingraviert in Asphalt, tief und gemein. Hier geboren, hier gefangen, hier frei, Straßenpoesie, das bin ich, mein Schrei. [Verse 2] Hände rau von Kälte, Nächte zäh, Kein Himmel zu sehen, nur Beton im Dreh. Erinnerungen kleben wie Teer an den Sohlen, Träume verrinnen, als wär’n sie gestohlen. Die Beatbox pulsiert, wie Herzschlag im Takt, Akkordeon weint, der Schmerz unverpackt. Zwischen Nebel und Neon liegt Wahrheit begraben, Straßen erzählen, was Bücher nicht haben. [Chorus] Straßenpoesie, mein Blut, mein Reim, Eingraviert in Asphalt, tief und gemein. Hier geboren, hier gefangen, hier frei, Straßenpoesie, das bin ich, mein Schrei.

