
[Intro] Unter Betonhimmeln graben wir⊠Unter Betonhimmeln graben wir⊠[Verse 1] Die StĂ€dte schlafen in grauem Schlaf der Ketten Asphalt und Stahl flĂŒstern die alte LĂŒge noch Ordnung kommt nur von oben, sagen sie Freiheit nur fĂŒr die Wenigen, sagen sie Der Mensch zerfĂ€llt ohne Peitsche, ohne Thron Wir hören das FlĂŒstern â und spucken hinein [Pre-Chorus] In den Höhlen des Denkens fault die Wurzel Angst baut PalĂ€ste, Ignoranz zieht Mauern hoch Bequemlichkeit tarnt sich als Schicksal [Chorus] Rhizome der Befreiung â wir wachsen unter der Erde, unsichtbar, unaufhaltsam kein König, kein Zentrum, kein Einer horizontal, wuchernd, in n â 1 Dimensionen Jeder Gedanke ein AuslĂ€ufer Jeder Akt ein unterirdischer StoĂ Wir packen es an â jetzt [Verse 2] Wir graben mit bloĂen Fingern in kalter Erde nicht um zu zerstören â um zu entblöĂen bis das nackte Licht der Entscheidung fĂ€llt und zeigt: die Macht war immer hohl Vernunft befreit nicht durch Gesetze sondern zwingt uns, Verantwortung zu tragen wie ein offenes Messer in der eigenen Hand Gemeinschaft â das lebendige Gesetz das wir uns jeden verdammten Tag neu schulden [Pre-Chorus] Verzicht ist kein Verlust â es ist SouverĂ€nitĂ€t Disziplin kein Kerker â es ist wildes Herzschlagen Schmerz ist der unbestechliche Spiegel der uns zeigt, wo wir noch lĂŒgen [Chorus] Rhizome der Befreiung â wir wachsen unter der Erde, unsichtbar, unaufhaltsam Netze aus Mut, FĂ€den aus radikalem Vertrauen stĂ€rker als jede Kette, die je geschmiedet ward Wir verbrennen Gier zu Asche Horizonte kahl â und weben neu Wir packen es an â jetzt [Bridge] Befreie dich von der sĂŒĂen LĂ€hmung Erkenne die Mechanismen â in deinem Atem Ăbe radikale Verantwortung â als Klinge Schaffe Gemeinschaft als Gesetz â durch Wagnis einander wirklich zu sehen Wenn du zögerst â das Zögern selbst ist schon Herrschaft [Final Chorus] Rhizome der Befreiung â wir brechen durch SeitwĂ€rts, nach unten, quer durch Beton Wir sind bereits ĂŒberall Unaufhaltsam Und wir fangen gerade erst an [Outro] Steh auf⊠Grab weiter⊠Mit Fingern⊠Mit ZĂ€hnen⊠Mit allem, was noch lebt Wir packen es an. Wir packen es an. Wir packen es an â jetzt.

