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Refel 9 Kalt verbannt

V6

[Intro] [Verse 1] Ich sitz in diesem Raum, die Wände rücken nah, was gestern noch versprochen war, ist heute nicht mehr da. Du sagtest: „Ich bleib“, legtest Zukunft in meine Hand, dann gingst du ohne Abschied, ließest mich am Rand. Kein Blick zurück, kein Satz, der ehrlich bei mir bleibt, ich trag die Fragen weiter, während sich die Tür schließt. Ich setzte alles auf die Karte, hielt mich an den Schwur, du gingst vom Feld, als wär ich eine alte Spur. [Chorus] Du hast mich kalt verbannt, weggedrückt die Hand, die dich fand. Ein Schnitt, ein Schritt, kein Wort, du ziehst mich mit dir fort. Du hast mich kalt verbannt, weggedrückt die Hand, die dich fand. Ein Schnitt, ein Schritt, kein Wort, du ziehst mich mit dir fort. [Breakdown] [Verse 2] Du sagst, du brauchst den Abstand, du brauchst den freien Raum, doch hinter deinen Sätzen steht ein längst gefällter Traum. Du ließest mich ganz unten, als wär ich nichts für dich, und jede deiner Ausreden dreht das Messer gegen mich. Die Maske sitzt so sauber, kein Fehler fällt dir auf, die Schuld wird weitergereicht, ich nehm sie nicht mehr auf. Vor allen spielst du Richter, erklärst mich für verloren, doch ich kenn meine Geschichte, auch mit offenen Narben. [Chorus] Du hast mich kalt verbannt, weggedrückt die Hand, die dich fand. Ein Schnitt, ein Schritt, kein Wort, du ziehst mich mit dir fort. [Filtered Breakdown] [Bridge] Und am Ende steh ich da, mit Staub auf meinem Hemd, kein Held aus deinen Geschichten, nur ein Mensch, der dich kennt. Ich war der, der geblieben ist, als alles in mir schrie, zu tief in dich gefallen — doch verloren bin ich nie. [Final Chorus] Du hast mich kalt verbannt, weggedrückt die Hand, die dich fand. Ein Schnitt, ein Schritt, kein Wort, du ziehst mich mit dir fort. Du hast mich kalt verbannt, weggedrückt die Hand, die dich fand. Ich löse deine Hand, und geh allein vom Rand. [Outro] Zu tief gefühlt. Zu hart gekämpft. Jetzt geh ich weiter.