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01. Die Stimme zwischen sieben Leuchtern

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V6

[Intro – Akustische Gitarre, tiefes Cello] Auf einer Insel, fern vom Land, wo nur der Wind die Steine fand, hörte ich eine Stimme gehen, als könnte sie durch Zeiten sehen. [Strophe 1] Ich drehte mich zum Klang der Nacht, da waren sieben Flammen erwacht. Und zwischen ihnen stand ein Mann, der sieben Sterne tragen kann. Sein Blick war Feuer, tief und klar, sein Wort wie Meer, das endlos war. Ich fiel zu Boden, stumm und klein, da sprach er: „Du bist nicht allein.“ [Pre-Refrain] „Ich war im Tod, nun lebe ich, die Schlüssel halte ich für dich. Was du gesehen hast, schreib auf, die Zeit nimmt ihren letzten Lauf.“ [Refrain] Wach auf, wach auf, die Nacht wird alt, die Liebe stirbt, wenn sie erkaltet. Komm heim, komm heim zum ersten Licht, vergiss die Stimme deines Herzens nicht. Halt fest, halt fest, was in dir brennt, auch wenn die Welt kein Morgen kennt. Sieben Lichter in der Nacht, und eine Stimme, die uns wach macht. [Strophe 2] Ephesus, denk an die Liebe zurück, Smyrna, verlier im Leiden nicht den Blick. Pergamon, gib die Wahrheit nicht preis, Thyatira, zerbrich den dunklen Kreis. Sardes, erwache aus deinem Traum, Philadelphia, ich geb dir Raum. Laodizea, öffne deine Tür, ich stehe draußen, warte hier. [Refrain] Wach auf, wach auf, die Nacht wird alt, die Liebe stirbt, wenn sie erkaltet. Komm heim, komm heim zum ersten Licht, vergiss die Stimme deines Herzens nicht. [Bridge – Cellosolo] Ich klopfe leise an die Tür, kein Schwert, kein Urteil steht vor dir. Wer meine Stimme hören kann, fängt noch einmal von vorne an. [Letzter Refrain] Wach auf, wach auf, noch ist es Zeit, noch trägt die Flamme Ewigkeit. Sieben Sterne überm Meer, und diese Stimme ruft noch mehr. [Outro] Ich hörte sie im Sturm der See. Sie rief nach mir. Und ich verstand.