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So hab mich in dich verliebt (Dina Version Part 4)

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V5.5

[Verse 4] Später Als wir an der Tür standen Die Luft draußen kühl war und nach Regen roch Hab ich gemerkt Dass ich mich längst in dich verliebt hatte Irgendwo zwischen deinem ersten Blick und dem Moment In dem du ganz unauffällig meine Hand genommen hast Als müsse das niemand sehen. Kein großes Feuerwerk Kein dramatischer Kuss mitten im Raum Nur diese leise Gewissheit in meiner Brust Dass ich Wenn ich jetzt nach Hause gehe Nicht mehr derselbe bin wie vor ein paar Stunden. Du hast mich angeschaut Ein bisschen müde Ein bisschen verschwitzt Mit diesem kleinen Lächeln Das ich inzwischen schon kannte Und gefragt Ob ich noch ein Stück mit dir gehe. Ich hab ja gesagt Ohne nachzudenken Und während wir losgelaufen sind Schulter an Schulter durch die fast leere Straße Hab ich jedes Geräusch viel deutlicher gehört Das entfernte Rauschen der Autos Das leise Schaben unserer Schritte auf dem nassen Asphalt Irgendwo ein Fenster, das noch offen war Und über allem dieses neue Gefühl Dass alles um mich herum plötzlich langsamer geworden ist. Du hast gelacht Ganz kurz nur Als hätte dich der Gedanke an irgendwas Belangloses erwischt Und ich hab versucht, so zu tun Als wäre ich nicht komplett aus dem Gleichgewicht geraten Dabei war ich es längst Weil deine Nähe sich nicht anfühlte wie Zufall Eher wie etwas, das schon die ganze Nacht auf uns gewartet hatte. Ich hab in deine Richtung geschielt Nur ganz kurz Und gesehen, wie dein Atem in kleinen Wolken vor dir hing Wie du die Hände tief in die Jackentaschen geschoben hast Und trotzdem immer wieder ein bisschen näher an mich herangerückt bist Bis unsere Schultern sich fast berührten. An der nächsten Ecke hast du stehen bleiben müssen Weil du nach dem Weg geschaut hast Und ich stand einfach daneben Mit diesem seltsamen, warmen Druck hinter den Rippen Weil ich plötzlich wusste Dass ich diesen Weg Diese Straße Diese Nacht Und sogar die kalte Luft draußen Für immer mit dir verbinden würde. Du hast so getan Als wäre das alles ganz normal Als würdest du mich nur nach Hause begleiten Aber für mich war es schon viel mehr Schon in diesem Moment In dem du mit deiner freien Hand über den Nacken gestrichen hast Und mich dann wieder angesehen hast Als würdest du prüfen Ob ich noch da bin. Ich war da Mehr als da Ich war plötzlich ganz bei dir Bei jedem Schritt Bei jedem Atemzug Bei jeder kleinen Pause zwischen uns Und ich hab gemerkt Wie leicht es sich anfühlt Wenn man neben der richtigen Person geht Ohne etwas erklären zu müssen Ohne sich zu beeilen Ohne Angst davor Dass der Augenblick gleich wieder weg ist. Als wir weitergingen Hat der Regen ganz leicht eingesetzt Nur feine Tropfen Die auf unseren Haaren und Schultern landeten Und du hast einfach dein Gesicht ein bisschen angehoben Als würde dich das nicht stören Als würde dir sogar gefallen Dass die Welt um uns herum stiller wurde. Ich wollte dir so vieles sagen In diesem einen Gang durch die Nacht Dass ich deinen Blick nie vergessen werde Dass mir noch immer ein bisschen schwindelig war Dass ich mich in allem an dir festhielt An deinem Lächeln An deiner Stimme Auch an den Sachen, die du gar nicht bewusst gemacht hast Daran, wie du mich angeschaut hast Bevor du etwas gesagt hast Daran, wie selbstverständlich deine Nähe sich plötzlich angefühlt hat Als wäre sie nie etwas anderes gewesen als genau richtig. Und dann bist du stehen geblieben Vor dem Haus Vor dem Licht an der Tür Vor diesem stillen letzten Stück Weg Und ich wusste Dass genau hier der Moment ist An den ich mich später erinnern würde Immer und immer wieder Nicht weil er laut war Sondern weil er so leise war Dass er direkt in mir hängen geblieben ist. Du hast mich noch einmal angesehen Länger diesmal Offen Sanft Als würdest du fragen Ob ich wirklich gehen muss Und ich hab gemerkt Dass ich am liebsten gar nicht mehr weitergelaufen wäre Weil alles in mir plötzlich bei dir bleiben wollte. Dann hast du deine Hand ganz leicht an meine gelegt Nur für einen Atemzug Nur für das kleine Zittern zwischen uns Und in diesem winzigen Berühren War so viel mehr Wahrheit als in tausend Worten Mehr als in jedem großen Geständnis Mehr als in allem, was ich je erwartet hatte. Ich hab mich zu dir gedreht Und wahrscheinlich sah ich aus Als hätte mich die Nacht selber aus der Bahn geworfen Aber du hast nur gelächelt Dieses ruhige, fast verschlafene Lächeln Das mich endgültig verloren hat Und ich wusste Nicht morgen Nicht irgendwann Sondern genau jetzt Hab ich mich in dich verliebt Ganz langsam Ganz klar Ganz still Und ohne jede Chance, das noch einmal rückgängig zu machen.