Berufung Tief im Herzen, vergraben wie ein heiliger Same, ein Flüstern, kaum gehört: Hier bin ich, HERR – sende mich. Ein Ruf – nicht mit Lippen, sondern mit Seele gesprochen. Ein Ja, das den Himmel erzittern ließ. Ideen kamen, Visionen brannten, wie Feuer in der Nacht. Doch dann… Verblasst. Verloren. Verweht im Lärm der Tage. Sendung? Ja. Doch wohin? Kein Schild, kein Plan, nur Schweigen. Und das Vergessen… wie Nebel über alten Wegen. Dann plötzlich – ein Lied. Jerusalema. Nicht nur ein Tanz, sondern ein Sehnen. Ein Ruf aus der Tiefe des Volkes: „Zeig mir den Weg… führ mich heim.“ Join the Army? Doch welche Armee ruft? Die der Stille? Die, die nicht mit Schwertern kämpft, sondern mit Licht und Liebe? Die Hölle plündern? Herr… ist das Dein Weg? Ich höre nichts – und doch alles. Ein Hauch in der Wüste, ein Schritt im Sand, eine Richtung ohne Ort. Dann – kein Blitz – nur Frieden. Und ich erkenne: Der Weg bist Du. Die Armee ist Liebe. Die Sendung: Sein. Und ich sage erneut: Hier bin ich, HERR… sende mich.