
Wo ist die Lesbenlove?
Intro – Female Voice, nur Klavier, ganz nah am Mikrofon] Wahre Liebe gibt es nur unter Frauen, wurde mal gesagt … Und ich hab es nie hinterfragt. Genetisch nie echt Frau gewesen, sondern nur ein gutmütiges Wesen. Doch irgendwas fühlte sich immer komisch an, weil ich irgendwie nie richtig ankam. Es fühlte sich nie richtig an … So fing meine Story an. [Verse 1 – Intimer Female Pop-Rap, akustische Gitarre setzt ein] Ich habe lange und oft nur eine Rolle gelebt, einfach so mein Leben gelebt. Es war immer gut und irgendwie okay, doch ein Stück von mir selbst tat immer weh. Es fehlte immer irgendwas in meinem Leben, ein Teil von mir, ohne zuwissen genau iwas fehlt. Ich fühlte wie eine Frau, tief in mir drin, auch wenn ich nicht so gebaut war, wie ich innerlich anders als alle erwartet haben. Und ich hab lange versucht, einfach weiterzumachen, hab vieles überspielt, hab gelernt, trotzdem zu lachen. Doch wenn ich ehrlich bin und in mich hineinseh, ist da ein Teil von mir, den ich noch immer nicht versteh. [Pre-Chorus – Stimme wird brüchiger, Streicher kommen dazu] Mit der Zeit wurde alles komplizierter, meine Gefühle wurden immer deutlicher. Ich fühlte mich zu Frauen hingezogen, doch irgendwann hat sich etwas verschoben. Und heute weiß ich, was ich tief in mir fühl: Ich bin lesbisch. Das ist kein Spiel. [Refrain – Female Belting, Drums und Stadion-Chöre setzen ein] WO IST DIE LESBENLOVE? Wo ist das Herz, das mich wirklich sieht? Das mich nicht fragt, was auf meinem Körper steht, sondern versteht, wer tief in mir lebt. WO IST DIE LESBENLOVE? Wo ist die Frau, die mein Chaos versteht? Die mich nicht ändern will, wenn der Wind sich dreht, und auch dann noch bleibt, wenn sie mein Innerstes sieht. Denn ich bin lesbisch! Ich sag es hier, ich sag es laut! Ich will nicht länger nur hoffen, dass jemand hinter meine Fassade schaut. Wo ist der Regenbogen, wenn man ihn braucht? Ich bin doch hier! Ich bin doch auch ein Mensch mit Herz, mit Liebe und Gefühl. Warum ist es so schwer, dass ich einfach ich selbst sein will? [Live Chant – Publikum, erst einzelne Stimmen, dann das ganze Stadion] Lead: WO IST DIE LIEBE? Publikum: WIR SIND HIER! Lead: WO IST DAS HERZ? Publikum: WIR SIND HIER! Lead: WER BIN ICH? Publikum: DU BIST DU! Lead: UND WER DARF ICH SEIN? Publikum: GANZ DU SELBST! [Verse 2 – Rhythmischer Pop-Rap, ehrlich und verletzlich] Auch wenn es viele von außen nicht verstehen und manche deshalb einfach gehen, sehen sie nur die nicht-binäre Fassade, doch nicht mein Herz und nicht meine Narben. Sie sehen oft nicht mich, nur das, was ich spiele in diesem Leben. Doch wer sieht den Menschen, der versucht, sich selbst zu verstehen? Wer kennt die Frau, die tief in mir wohnt? Wer sieht mich wirklich, wenn sich Ehrlichkeit lohnt? Wer nimmt mich so, wie ich wirklich bin, und erkennt nicht nur die Rolle, sondern auch meinen Sinn? Ich liebe meine Frau und meine Familie, mit meinem ganzen Herzen, meiner ganzen Energie. Doch sie erkennen nicht die lesbischen Schmerzen, die leisen Fragen tief in meinem Herzen. Und ich will niemanden verlieren, will niemandem meine Liebe wegnehmen. Doch darf ich denn nicht auch mich selbst spüren? Darf ich nicht endlich zu mir selber stehen? [Pre-Chorus 2 – Klavier, Atem hörbar, erste Publikumsstimmen] Wer sieht mich als die Frau, die ich von innen bin? Wer hört in meinen Worten den verborgenen Sinn? Ich will mich nicht verbiegen, nur damit mich jemand versteht. Ich will einmal erleben, dass jemand nicht einfach geht. [Refrain – Groß, emotional, Stadion-Chöre] WO IST DIE LESBENLOVE? Wo ist das Herz, das mich wirklich sieht? Das mich nicht fragt, was auf meinem Körper steht, sondern versteht, wer tief in mir lebt. WO IST DIE LESBENLOVE? Wo ist die Frau, die mein Chaos versteht? Die mich nicht ändern will, wenn der Wind sich dreht, und auch dann noch bleibt, wenn sie mein Innerstes sieht. Denn ich bin lesbisch! Ich sag es hier, ich sag es laut! Ich will nicht länger nur hoffen, dass jemand hinter meine Fassade schaut. Wo ist der Regenbogen, wenn man ihn braucht? Ich bin doch hier! Ich bin doch auch ein Mensch mit Herz, mit Liebe und Gefühl. Warum ist es so schwer, dass ich einfach ich selbst sein will? [Bridge – Alles fällt weg, nur Klavier und Stimme] Ich bin nicht einfach … Ich weiß, ich bin kompliziert. So viele Gefühle, so viel, was in mir passiert. Doch irgendwo da draußen, gibt es eine Frau, die versteht, dass hinter all dem Chaos ein echtes Herz schlägt. Eine Frau, die mich nicht fragt, warum ich anders bin. Sondern meine Hand nimmt und sagt: Ich seh dich. Nicht deine Rolle. Nicht dein Gesicht. Nicht das, was andere sehen. Sondern dich. Und vielleicht muss ich mich nicht länger verbiegen, vielleicht darf ich mich endlich selber lieben. [Stille – ein einzelner Publikumsruf] Du bist nicht allein! [Final Chorus – Volle Band, Streicher, Drums, Stadion-Chöre] WO IST DIE LESBENLOVE? ICH WILL, DASS MAN MICH WIRKLICH SIEHT! Nicht nur die Fassade, sondern die Fr

