
[Intro — Cello, Acoustic Guitar] Ein Fluss, so klar wie helles Glas, ging durch die Stadt aus Licht. Er kam vom Thron des Lebens her, und seine Quelle versiegte nicht. [Verse 1] An seinen Ufern stand ein Baum, der Früchte trug zu jeder Zeit. Zwölfmal im Jahr, für alle Menschen, und seine Blätter brachten Heil. Kein Fluch lag mehr auf diesen Straßen, kein dunkler Schatten auf dem Land. Die Menschen sahen Gottes Angesicht, und seinen Namen trugen sie. [Chorus] Trag mich, Fluss des Lebens, durch die letzte Nacht. Dorthin, wo die Hoffnung einen neuen Morgen macht. Trag mich, Fluss des Lebens, wo kein Ende mehr beginnt. Wo die alten Wunden heilen, und die Zeit nach Hause findet. [Verse 2] Kein Mensch braucht dort die Nacht zu fürchten, kein Licht der Lampe wird verlangt. Denn Gott wird selbst die Wege leuchten, wo die Ewigkeit begann. Ich hörte wieder jene Stimme, die einst auf Patmos zu mir sprach: „Siehe, ich komme bald zurück, ich bin der helle Morgenstern.“ [Chorus] Trag mich, Fluss des Lebens, durch die letzte Nacht. Dorthin, wo die Hoffnung einen neuen Morgen macht. [Bridge — Reprise of First Song's Cello Theme] Sieben Leuchter in der Nacht, sieben Siegel aufgemacht. Sieben Posaunen, sieben Schalen, alle Stimmen, die wir hörten. Alle Wege durch das Feuer, alle Tränen dieser Welt, führen hier zum stillen Wasser, das uns endlich zusammenhält. [Verse 3] Der Geist und seine Braut sagen: „Komm!“ Wer es hört, der sage: „Komm!“ Wer noch Durst hat, soll nun kommen, wer das Leben sucht, empfängt Wasser aus den ewigen Quellen, das den Durst für immer stillt. [Final Chorus] Trag mich, Fluss des Lebens, durch die letzte Nacht. Wo die Liebe ohne Ende über unsre Wege wacht. Trag mich, Fluss des Lebens, bis die Dunkelheit vergeht. Und die Stimme aus dem Anfang auch am Ende zu uns spricht. [Outro — Very Soft] „Ja, ich komme bald.“ Amen. Komm, Herr Jesus. [Instrumental — Solo Cello, Organ] Der Fluss geht weiter. Das Licht bleibt hier. Amen.

