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Baumwolle Schnee-USA

„Cotton Bones / Knochen aus Baumwolle“ (Deutsch / Englisch) Strophe I – Die Felder (Deutsch) Die Sonne brennt, doch die Herzen sind kalt. Baumwolle wie Schnee, aber keiner darf frieren. Die Hände bluten, doch niemand zählt die Wunden. Die Reihen sind lang, und der Tag ist länger. Hinter den Feldern stehen Häuser aus Reichtum, weiß wie Lügen, still wie Gräber. Englischer Ruf – gebrochen, müde “We picked the cotton… but they took our names.” Wir pflückten die Baumwolle… aber sie nahmen unsere Namen. Refrain – Die Hütten (Deutsch / Englisch) Die Hütten stehen im Schatten der großen Häuser. Kein Licht. Kein Morgen. Nur Atem, der zählt, und Atem, der fehlt. “No love here… only labor.” Keine Liebe hier… nur Arbeit. Strophe II – Der Handel (Deutsch) Sie wurden gewogen, nicht gesehen. Gezählt, nicht gehört. Schiffe kamen, Schiffe gingen, doch die Körper blieben in Ketten zurück. Manchmal sang einer, nicht aus Hoffnung, nur aus Schmerz, damit die Nacht ihn nicht verschluckt. Englischer Ruf – hoffnungslos “We lived in huts… they lived in mansions.” Wir lebten in Hütten… sie lebten in Palästen. Refrain – Die Felder bleiben (Deutsch / Englisch) Die Felder schweigen, doch sie erinnern sich. Jeder Stiel, jede Faser, jede Hand. “Cotton grows… but hope does not.” Baumwolle wächst… aber Hoffnung nicht. Outro – Der Staub (Deutsch / Englisch) Der Staub trägt Stimmen, doch niemand hört zu. Der Wind trägt Namen, doch niemand spricht sie. “We survived… but we were never free.” Wir überlebten… aber wir waren nie frei.