
Ich hab gelernt zu gehen
[Strophe 1] Ich war zu oft zu spät dran für mein Glück Hab mich verlaufen und kam nie zurück Hab Träume getragen wie viel zu große Schuh’ Und sie verloren – irgendwo im Nu [Strophe 2] Die Männer waren Versprechen aus Glas Sie schimmerten schön, doch zerbrachen zu krass Ich trank auf das Leben – mal trocken, mal süß Doch meistens blieb mir nur der bittere Gruß [Refrain] Ich hab gelernt zu gehen, Auch wenn das Herz noch bleibt Hab aufgehört zu flehen, Wenn niemand Antwort schreibt Ich lach nicht mehr aus Pflicht – Doch wein’ auch nicht bei Licht [Strophe 3] Die Jahre sind leise, doch sie reden laut Sie zeigen dir ehrlich, worauf man nicht baut Ich trag meine Narben wie alten Chic Sie passen zum Lächeln – und manchmal zum Blick [Bridge] Und wenn der Vorhang fällt, ganz ohne Applaus Dann steh ich noch immer, auch ohne Zuhaus Denn Stärke, mein Lieber, heißt nicht immer Sieg – Manchmal ist’s der Rückzug mit Würde und Blick [Refrain (leicht verändert)] Ich hab gelernt zu gehen, Nicht jeder Weg ist mein Hab aufgehört zu sehen, Was nie mehr wird sein Ich liebe – still und schlicht, Doch wart’ auf Antwort nicht

