
[Intro] [Fade in] [female incantations] [soft acoustic guitar] [Intro] [soft spoken words][acoustic guitar in the background] Der Abend friert am Fensterglas wie Blei, der Atem malt ein fernes „Gestern“ frei. Der Tannenbaum verspricht aus kaltem Schein, doch hält er nur das Schweigen fest wie Stein. Zwei Schritte nah, zwei Welten weit entfernt, ein Funkeln hofft, das niemand ganz verlernt. [Vers 1] [soft melodical vocals][female voice, nearly trembling] Es ist Weihnachten, nur anders, still und schwer, die Stadt singt warm, doch innen klingt es leer. Die Kugeln spiegeln Lächeln, dünn wie Staub, ihr Licht verspricht – und bleibt doch kalt wie Laub. Er zählt still die Tage, sie zählt leis' die Nacht, die Stille dröhnt, viel lauter als gedacht. Der Engel aus Papier knickt lautlos ein, die Hoffnung flackert – darf sie hier noch sein? [Chorus] [rhythmical vocals][female voice] Stille Zeit, die nur nimmt und nicht gibt, sie hebt die Worte auf, die niemand liebt. Stille Zeit, sie wiegt den Baum in Schein, doch was sie hält, ist Kälte, hart und klein. Stille Zeit, die trennt, was zueinander will, macht jedes Herz so leer, jede Uhr so still. Stille Zeit, die die Herzen auseinanderzieht, bis selbst ein warmer Blick im Nebel flieht. Stille Zeit, die nimmt, die nimmt und jeden betrügt, doch irgendwo ein Funke, der leis‘ alles vergibt. Und dort, ganz tief, wo Frost die Träume siebt, bewahrt ein Funke das, was bleiben will und liebt. [Vers 2] [soft melodical vocals][female voice, nearly trembling] Eine Welt voll großer Worte – doch ohne Halt, ihr Glanz ist Gold, an den Fingern so kalt. Versprechen tropfen wie der Wachs zur Ruh, kein Mensch, der sagt: „Meine Lieb' bist du". Der Baum im Zimmer glüht, aber trägt nur Schein, das Licht verspricht, hält am Ende gar nichts ein. Zwei Herzen tasten durch das Lametta-Meer, sie suchen sich – nur ihre Welt ist still und leer. [Bridge] [rhythmical vocals][female voice][soft acoustic guitar] Unter den Zweigen atmet still der Schnee, ihr beider Atem schreibt ein leises Weh. Er tastet über Mauern, wo der Atem friert, sie hält seine Hand, damit er nicht verliert. Sie stehen nah, doch bleibt der Schritt zu weit, ein falsches Licht verspricht und stiehlt die Zeit. Und tief im Frost, wo jedes Wort zerbricht, glimmt ein Funke — klein, doch geht er nicht. [Chorus] [rhythmical vocals][female voice] Stille Zeit, die nur nimmt und nicht gibt, sie hebt die Worte auf, die niemand liebt. Stille Zeit, sie wiegt den Baum in Schein, doch was sie hält, ist Kälte, hart und klein. Stille Zeit, die trennt, was zueinander will, macht jedes Herz so leer, jede Uhr so still. Stille Zeit, die die Herzen auseinanderzieht, bis selbst ein warmer Blick im Nebel flieht. Stille Zeit, die nimmt, die nimmt und jeden betrügt, doch irgendwo ein Funke, der leis‘ alles vergibt. Und dort, ganz tief, wo Frost die Träume siebt, bewahrt ein Funke das, was bleiben will und liebt. [Vers 3] [soft melodical vocals][female voice, nearly trembling] Der Schnee fällt dicht, als wolle er verstehn, wie Menschen neben Menschen einsam gehn. Die Lichterkette summt ihr müdes Lied, das durch die Ritzen alter Räume zieht. Er denkt an Morgen, sie an „irgendwann“, und zwischen beiden wächst ein zarter Plan: Vielleicht, wenn diese Nacht den Atem hebt, ein kleines Wort, ganz still am Fenster klebt. [Outro] [soft sung words] [acoustic guitar in the background] Die Kugeln spiegeln Träume, dünn wie Glas, der Engel aus Papier wird schwer und blass. Die Stille ist ein Chor, den niemand kennt, der jede Bitte in den Abgrund lenkt. Und doch—ein Funke, kaum Hauch, kaum Kuss, schenkt ein Licht, das nicht erlöschen muss. [Chorus] [rhythmical vocals][female voice] Stille Zeit, die nur nimmt und nicht gibt, sie hebt die Worte auf, die niemand liebt. Stille Zeit, sie wiegt den Baum in Schein, doch was sie hält, ist Kälte, hart und klein. Stille Zeit, die trennt, was zueinander will, macht jedes Herz so leer, jede Uhr so still. Stille Zeit, die die Herzen auseinanderzieht, bis selbst ein warmer Blick im Nebel flieht. Stille Zeit, die nimmt, die nimmt und jeden betrügt, doch irgendwo ein Funke, der leis‘ alles vergibt. Und dort, ganz tief, wo Frost die Träume siebt, bewahrt ein Funke das, was bleiben will und liebt. [Ending] [soft spoken words][acoustic guitar in the background][female voice] Vielleicht, wenn dieser Winter einmal weicht, wenn falsches Licht im Morgenblau erbleicht, findet, was sich gesucht hat, leis' nach Haus, und fegt die schwere Stille sanft hinaus. Bis dahin trägt die Nacht das ruhig' Kleid— und Stille Zeit nimmt fort, was übrig bleibt. [Outro] [Fade out] [female incantations] [soft acoustic guitar]

