
[Verse 1] Ich stehe am Fenster, die Stadt atmet leise Sirenen ziehen vorbei wie alte Lieder Der Abend legt sich über Dächer und Gleise Und ich bin hier, ganz nah und doch nicht wieder [Verse 2] Die Straßenbahn singt ihre Melodie Weit unten rollt das Leben seine Bahnen Ich halt den Atem an, spür die Symmetrie Zwischen dem Lärm dort draußen und dem Ahnen [Chorus] Das alles sich verändert, still und sacht In diesem Raum, wo ich die Welt nur höre Die Großstadt summt ihr Lied durch diese Nacht Und ich gehör dazu, als ob ich schwöre [Verse 3] Die Fassaden gegenüber stehen stumm Fenster leuchten auf wie fremde Fragen Ich dreh mich nicht mehr um und um und um Kann endlich alles ungefiltert tragen [Chorus] Fing als Zufriedenheit nur ein Augenblick Wenn man sich selbst nicht mehr entkommt Es wäre ein Rauschen wird zum inneren Glück Ein sanfter unerwarteter Beschluss Das alles sich verändert, still und sacht In diesem Raum, wo ich die Welt nur höre Die Großstadt summt ihr Lied durch diese Nacht Und ich gehör dazu, als ob ich schwöre [Outro] Die Stadt atmet aus Ich atme ein So stimmt, so nah Und doch nicht allein

