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Seit ich seitenweise

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V6

Seit ich seitenweise Seichte Storys las, seit ich auf der Reise sein Saitenspiel vergaß. Seit ich sehnend suchte, doch suchend sie nicht fand, seit der Sehnsucht ich dann fluchte und zerrissen war das Band. Seitdem siebe ich in Sorgen Gedankensamen aus, seitdem sieht ein Morgen nie sorgenlos mehr aus. Seitdem sagt meine Seele Gar niemand mehr ein „Ja!“. Seitdem verlässt meine Kehle Gar selten ein „Hurra!“. Seitdem singt nur noch selten Mir die Nachtigall ihr Lied, seitdem scheint nur zu schelten, wen mein Auge auch nur sieht. Seitdem sorgen Sorgen Für einen sorgenvollen Sinn. Seitdem bringt kaum ein Morgen, mir irgendeinen Gewinn. So sing ich, um zu siegen, so manches trau'ge Lied. Wie gerne lernt ich fliegen, noch ehe ich verschied. So tönen meine Klagen, weithin über Feld und See, wer sonst könnte sagen meinen Kummer und mein Weh!