
[Verse 1] Du legst den Schlüssel auf den Tisch, Dein Mantel riecht nach kaltem Rauch. Im Flur steht noch die alte Uhr, doch ihre Zeiger halten nicht mehr auf. Du atmest aus, ganz leise erst, und zählst die Stufen bis zur Tür. Kein Wort von dir muss heute bleiben, kein Schritt zurück gehört noch dir. [Pre-Chorus] Die Hände zittern, doch sie öffnen sich, draußen wartet Luft auf deinem Gesicht. [Chorus] Geh, du musst dich nicht mehr verstecken, heute gehört der Morgen dir. Du darfst laut sein, du darfst leben, die Angst verliert ihr Recht über dich. Geh, auch wenn die Knie noch beben, Schritt für Schritt wird der Weg wieder weit. Du bist mehr als das, was dir geschah— du bist hier, du bist frei. [Verse 2] Bei einer Freundin bleibt das Licht an, Tee wird warm, die Decke weich. Du sagst den Namen deiner Sorge, und sie wird nicht größer, nur weil du sprichst. Ein fremder Schlüssel, eine Nummer, ein Plan für morgen, Blatt für Blatt. Die Welt wird nicht auf einmal heil, doch du bestimmst, wer Zutritt hat. [Pre-Chorus] Die Stimme findet langsam ihren Klang, und jeder Atemzug wird länger als zuvor. [Chorus] Geh, du musst dich nicht mehr verstecken, heute gehört der Morgen dir. Du darfst laut sein, du darfst leben, die Angst verliert ihr Recht über dich. Geh, auch wenn die Knie noch beben, Schritt für Schritt wird der Weg wieder weit. Du bist mehr als das, was dir geschah— du bist hier, du bist frei. [Bridge] Wenn du dich erinnerst, bist du nicht zurück. Wenn du noch Angst hast, fehlt dir nicht der Mut. Du musst nicht alles heute schaffen. Ein Nein. Ein Anruf. Ein sicherer Ort. Und dann noch ein Schritt. [Final Chorus] Geh, du musst dich nicht mehr verstecken, heute gehört der Morgen dir. Du darfst laut sein, du darfst leben, niemand nimmt dir deine Stimme mehr. Geh, und wenn die Knie noch beben, Schritt für Schritt wächst deine Sicherheit. Du bist mehr als das, was dir geschah— du bist hier, du bist frei. [Outro] Du bist hier. Du bist frei.

