
[Strophe 1] Ich heb die Hände vor mein Gesicht, Licht fällt zurück in mein Gewicht. Der Atem findet Haut und Zeit, Bewusstsein kehrt zur Körperlichkeit. Die Bilder lösen sich sacht und still, weil ich jetzt wieder fühlen will. Kein Traum, kein Flug, kein ferner Ort – ich bin hier. Und ich geh fort. [Pre-Chorus] Noch hallt die Tiefe in mir nach, doch ich bleib wach, doch ich bleib wach. [Refrain] Ich geh zur Tür und tret hindurch, lass hinter mir, was größer war. Ein Schritt genügt, die Schwelle ruft, von Anderswelt zur Gegenwart. Ich geh zurück, doch nicht verloren, nur neu verbunden, neu geboren. [Strophe 2] Ein leerer Raum empfängt mich nun, kein Bild, kein Name, nichts zu tun. Hier fällt die Fremde von mir ab, kein Rat, kein Ruf, kein Urteilstab. Ich steh im Nichts und bleib bestehn, lerne mich wieder selbst zu sehn. Nicht Rolle, nicht Geschichte mehr, nur ich bin und sonst nichts schwer. [Pre-Chorus] Im Zwischenraum wird klar und rein, wer ich bin ohne Schein. [Refrain] Ich geh zur Tür und tret hindurch, lass hinter mir, was größer war. Ein Schritt genügt, die Schwelle ruft, von Anderswelt zur Gegenwart. Ich geh zurück, doch nicht verloren, nur neu verbunden, neu geboren. [Bridge] Bewusstsein sammelt sich im Jetzt, kein Sternenlicht, das mich noch setzt. Der Körper ruft, die Welt wird laut, Realität wird mir vertraut. Ich trag das Wissen still in mir, doch leb es jetzt von hier zu hier. [Letzter Refrain] Ich steh im Raum der Wirklichkeit, mit Herz, mit Atem, mit Gewicht. Die Anderswelt bleibt Teil von mir, doch sie führt mich nicht fort von hier. [Outro] Der Rückweg endet nicht im Fall, sondern im Gehen durch den Alltag. [© SongSilke 2026 All Rights Reserved | Unauthorized use, reproduction, remixing, adaptation, or distribution of this work without explicit written permission is strictly prohibited and will be enforced under applicable copyright laws.]

