
Der Treue Johannes (Old Masters Reinterpreted)
Words forged by Rikki Morningstar Inspiriert von Der treue Johannes von den BrĂŒder Grimm -------------------------------------------------------------------------------------------- Entry for the [OLD MASTERS REINTERPRETED] event by @lutztig25 Eventplaylist: https://suno.com/playlist/37101fff-3234-4a68-838a-caf8f1b9ab4b -------------------------------------------------------------------------------------------- [Intro â ruhig, erzĂ€hlend | Laute + leise Flöte] Es war einmal ein alter König, der krank war und dachte: âEs wird wohl das Totenbett sein, auf dem ich liege.â Da sprach er: âLasst mir den getreuen Johannes kommenâ [Sanfte Laute, einzelne Flötentöne. Johannes kam. Und der König sagte zu seinem treuen Diener: âNach meinem Tod sollst du meinem Sohn alles zeigen⊠nur die eine Kammer nicht.â [Verse 1 | Laute rhythmisch, Flöte antwortet] Der König starb, das Schloss war leer Ein junger Thron⊠ein Herz noch schwer Und an seiner Seiteâstill und klar Stand Johannes⊠wie er immer war Er fĂŒhrte ihn durch Gold und Licht Durch RĂ€ume voller Pflicht Doch eine TĂŒr blieb unberĂŒhrt Die keiner öffnen durfte⊠[Flöte spielt kurze, melancholische Linie] [Pre-Chorus] Doch Neugier brennt in jungen Augen Und Wahrheit lĂ€sst sich nicht verbauen [Laute stoppt kurz, Flöte hĂ€lt Ton] [Chorus | voller, aber folkig] Und ich schwieg⊠ich schwieg fĂŒr dich [Laute stĂ€rker angeschlagen] Auch wenn dein Blick mich lĂ€ngst durchbricht Ich trage Schuld⊠ich trage Zeit FĂŒr deine Zukunft⊠bin ich bereit [Flöte trĂ€gt die Melodie weiter] [Verse 2 â MĂ€rchenzitat integriert] Doch eines Tages brach das Schweigen Der Prinz lieĂ sich die TĂŒr zeigen Und als er das Bild erblickteâ âDa fiel er wie tot nieder.â Die Königin⊠so fern, so schön Ein Schicksal, das begann zu glĂŒhen Johannes wusste, was nun kommt Doch sprach er nichts⊠und blieb stumm [Flöte wird tiefer, melancholisch] [Pre-Chorus] Drei Raben saĂen auf dem Dach Und sprachen leis von Ungemach [Flöte trillert leicht â Spannung] [Verse 3 â Prophezeiung | ruhiger, erzĂ€hlend] âWenn der König die Braut heimfĂŒhrtâŠâ [Laute reduziert, fast nur einzelne Töne] âso wird ein rotes Pferd erscheinenâŠâ Und nur wer es im Sprung erschlĂ€gt Wird ihn vor dem Tod bewahren Doch wer dies tutâund es verrĂ€tâ Der wird zu Stein⊠von FuĂ bis Brust [Flöte hĂ€lt langen, dunklen Ton] [Chorus | emotionaler] Und ich schwieg⊠ich schwieg fĂŒr dich [Laute + leichte Trommel dazu] Auch wenn mein Herz daran zerbricht Ich nehm dein Schicksal auf mich selbst Auch wenn du mich dafĂŒr verlĂ€sst [Flöte steigt höher, fast klagend] [Bridge â ruhig, tragisch] Und als er schlieĂlich alles sprach Um Leben zu retten⊠brach er nach âDa ward er zu Stein.â Da rief der Königssohn vor Trauer: âAch Könnt ich dich wieder lebendig machen, mein getreuester Johannesâ Da fing der Stein an zu reden und sprach: âJa, du kannst mich wieder lebendig machen, wenn du dein Liebstes daran wenden willst.â [Laute stoppt kurz â Stille] [Ein einzelner Flötenton bleibt] [Break â fast geflĂŒstert] Doch selbst im Stein⊠bleibt Treue wach⊠[Final Verse â Erlösung] Der Königssohn sein Herz so rein Opferte das Liebsteâohne Schein Und Blut berĂŒhrte kalten Stein Und lieĂ Johannes⊠wieder frei sein Johannes sprach zu ihm: âDeine Treue soll nicht unbelohnt bleibenâ [Flöte wird heller, hoffnungsvoll] [Final Chorus â gröĂer, aber immer noch folkig] Und ich schwieg⊠doch nicht umsonst [Laute voll + leichte Percussion] Denn Treue endet nicht im Nichts Was man aus Liebe still ertrĂ€gt Ist das, was selbst den Tod bewegt [Outro â ruhig, ausklingend] Und wenn du fragst, was Treue ist⊠[Flöte allein, sanft] Dann hör die Stille⊠die fĂŒr dich sprichtâŠ

