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Zweierlei Ruf

Strophe 1: Ich steh am Rand von gestern, seh Bilder, die vergehen. War’s je mein Wunsch zu retten, oder nur, gehört zu stehen? Die Stimmen meiner Lieben, verhallen oft im Wind. Und doch trag ich ihr Schweigen wie ein Vater sein Kind. Strophe 2: Ich geh mit leeren Händen, doch mein Herz ist schwer gefüllt. Mit Fragen, die verbrennen, und Sehnsucht, die nicht stillt. Bin ich ihr letzter Brückenpfeiler oder nur ein Rufer in der Zeit? Will ich sie halten – oder führen in die Ewigkeit? Refrain (mehrstimmig): Bin ich gesandt, oder nur geblieben? Trag ich den Ruf, oder alte Lieben? Gott, sag mir leise – wo führt mein Schritt? Familie oder Feuer – du gehst ja mit. Bridge – gesprochen (mit Cello-Untermalung): Vielleicht… brauch ich gar keine Antwort. Vielleicht ist der Weg selbst der Ruf. Nicht zu überzeugen – sondern zu lieben. Nicht zu siegen – sondern zu segnen. Und das Ziel… trägt deinen Namen. Refrain – wiederholt: Bin ich gesandt, oder nur geblieben? Trag ich den Ruf, oder alte Lieben? Gott, sag mir leise – wo führt mein Schritt? Familie oder Feuer – du gehst ja mit.