
[Intro – gesprochen, verhallt] Ich war nie ganz da. Nur ein Umriss. Aus Staub. Aus Licht. [Verse 1] Ich ging durch die Stunden, die niemand mehr zählt, durch Gedanken aus Glas, die im Fallen zerfällt. Mein Schatten war heller als ich je verstand, denn das Dunkel in mir trug ein leuchtendes Band. [Chorus] Staub aus Licht – was blieb, war nicht echt. Nur der Hauch eines Traums auf zerbrochener Sicht. Ich war – was man nie ausspricht: Ein Schatten aus Schuld. Ein Staub aus Licht. [Verse 2] Die Stimme in mir sprach in Worten aus Stein, doch jedes davon wollte Stille nur sein. Ich fiel durch Erinnern, ich brannte im Tun, und verlor mein Gesicht in der Asche der Ruhn. [Bridge – gesprochen, düster aufbauend] Du siehst nicht, was war. Du siehst, was zerbricht. Und nennst es dann Wahrheit. Doch Wahrheit ist nicht… [Chorus – Reprise] Staub aus Licht – und mein Schweigen zerreißt. Wie ein Flügelschlag aus verlerntem Geist. Ich war – doch jetzt bin ich nicht. Nur Schatten. Nur Schuld. Nur Staub aus Licht. [Outro – gesprochen, flüsternd] Vielleicht war ich da. Vielleicht auch nur im falschen Licht.

