
Mein Tag und ich steh noch da (Remix-Rockversion)
(Intro – ruhig, Gitarren bauen sich auf) (Strophe 1) Ich hab Wege geseh’n, die mir keiner erklärt Bin oft falsch abgebogen, doch bin nie umgekehrt Hab mir die Hände schmutzig gemacht Und ich hab über Fehler mehr als über Siege gelacht Die Zeit ist weiter gezogen, doch ich blieb nie steh’n Hab gelernt, nicht jedem Wind nachzugehen Kein Held aus Geschichten, kein Mann aus Gold Nur einer, der machte, was er immer selber wollte (Pre-Refrain) Und wenn einer meint: „Jetzt ist doch mal gut“ Dann sag ich: „Junge… ich hab noch Glut“ (Refrain – kraftvoll) Weit über fünfzig – und ich steh noch hier Mit Narben im Rücken... ich weiß wofür! Kein bisschen leise, kein bisschen klein Ich geh meinen Weg – und der ist mein weit über fünfzig – und noch lange nicht still Solang ich noch atme, mach ich, was ich will Kein Rückwärtsgang, kein falscher Schein Ich leb dieses Leben – es gehört nur mir allein (Strophe 2) Ich kenn die Tage, die ziehen dich runter Und Nächte, da lachst du dich selber wieder munter Hab gute Menschen verloren und neue gefund’n Und steh trotzdem fest auf meinem Grund Ich brauch keinen Applaus und kein großes Licht Nur echte Momente – mehr brauch ich nicht Ein ehrliches Wort und ein klarer Blick Und wenn’s drauf ankommt – geh ich keinen Schritt zurück (Bridge – emotional, dann Aufbau) Und ja… vielleicht werd ich langsamer irgendwann Doch sicher nicht heute – und sicher nicht dann Denn alles, was war, hat mich hierher gebracht Und ich hab noch mehr vor… als ihr denkt… heut Nacht (Refrain – größer, mit Gitarrenfläche) Weit über fünfzig – und ich steh noch hier Mit Narben im Rücken... ich weiß wofür! Kein bisschen leise, kein bisschen klein Ich geh meinen Weg – und der ist mein (Outro – ruhig, fast gesprochen) Und wenn sie fragen, wann ich genug hab… Dann sag ich: „Wenn ich nichts mehr zu erzählen hab.“ (Pause) Und das… dauert noch. (letzter Refrain – größer, mit Gitarrenfläche) Weit über fünfzig – und ich steh noch hier Mit Narben im Rücken... ich weiß wofür! Kein bisschen leise, ein bisschen laut... Ich geh meinen Weg – das hab ich mir erlaubt.

