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Jesus starb für Dich! - 20.05.2004

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Jesus starb für Dich! Wenn man sich in der westlichen, europäischen, intellektuellen Welt literarisch disqualifizieren möchte, braucht man als Christ nur den Glaubensgrund öffentlich auszusprechen und als Dichter niederzuschreiben. Jesus starb für Dich. Wäre man ein Moslem oder ein Buddhist, könnte man sein Glaubenscredo sehr offensiv öffentlich bekennen, dann hieße es, sehr bemerkenswert was der Mensch glaubt. Die Gutmenschenliga würde dann im Eifer von der hervorragenden Autentizität reden. Je esoterischer umso besser und da käme dann einer der vollen Ernstes behaupten wollte, Christsein heißt Jesus kennen, heißt zu erkennen, dass Jesus für unsere Sünde am Kreuz von Golgatha starb. Das ist eine indiskutable Botschaft, die ein denkender Mensch, der als Literat Anerkennung wünscht, nicht haben darf. Er darf sagen, dass er Christ ist, aber bitte ohne konsequenten Inhalt. Die Botschaft des Evangeliums ist keine exclusive Aussage für ein Kirchenbeamtenheer, das Evangelium gehört auf die Straße. So wie ein Volksdichter mitten unter die Leute gehört. Das ist unerträglich für die derzeitigen öffentlichen Meinungsträgergesellschaften wie Institutionen. Welche Geschichten auch herauskommen, wenn ein denkender Mensch Literat oder sonst ein Künstler ist, als bekennender Christ bleibt die eigentliche Geschichte des Lebens schlicht und einfach. Jesus starb für Dich. Warum wehrt sich Europa mit seinen Vordenkern so sehr gegen die Botschaft von diesem Sohn Gottes, der sein Leben für einen jeden von uns gab? Die schlimmste Befürchtung könnte sein, dieses alte Europa, bald schon in seinen einsten römischen Grenzen, bringt den Antichristen hervor. Ein Ersatzchristus für die Welt wird bereitet, genauso konkret wie der Jesus, den der Christ verkündet. Solch ein Thema, aber kein Thema der geistigen Hüter dieser Gesellschaften. Jesus starb für Dich. Das ist schon zur Beleidigung degradiert, lieber hört und lauscht Europa einem Dalai Lama, der vom Frieden Frieden spricht oder lieber sucht man seinen Glauben im Kismet, Schicksal. Allah macht den einen zum Ermordeten, den anderen zum Mörder. Aber nein, nur ein Christ sein, nur im Grunde das Leben des Auferstandenen zu tragen und als ein Christ sich seines Herrn, der Jesus ist, nicht zu schämen, als Künstler den Menschen klar ohne Hinterhalt zu zeigen, was die eigene Lebenshaltung ausmacht, das ist es gerade was es ausmacht. Das sind offene Türen ins eigene Leben hinein, das ist Kommunikation in zwei Richtungen, zu Gott und Menschen, das ist in so einfachen Worten zu finden, macht jedoch solch eine geistige Tiefe offenbar. Wo sind die Christen klar in ihrer Botschaft mit beiden Beinen auf dem Bodern, der immer dünner wird, vielleicht auch deswegen, weil immer mehr von grundsätzlichen Glaubensinhalten zur Disposition gestellt wurde? Es geht nicht um irgendwelche Kirchen, Vereine, Gemeinden, Gemeinschaften und was man sonst noch so nennen möchte, es geht um jeden persönlich, so persönlich wie dieser Jesus für Dich starb. Also ist jeder Künstler in dieser Botschaft auch wieder für sich, ich für mich, auch Du für mich, wie ich für Dich. Gott sei Dank.