
Lyrics by Kaien Von Rode © [Verse 1] Ich reiß dir die Monde aus tintenschwarzer Nacht, Hab' an deinem Lager stumm Wache gemacht. Ich tränke die Dornen auf deinem Weg mit meinem Blut, Doch in deinen Augen ruht nur eisige Flut. Du schreitest durch mich, ein Phantom aus Kristall, Ein blasser Gefährte vor dem eigenen Fall. Die Schatten der Gruft wachsen hungrig und schnell, Ich verbrenne mein Fleisch, nur für dich wird es hell. [Pre-Chorus] Ich lodere für dich, doch dein Kuss schmeckt nach Schnee, Wie ist man zu zweit nur so tief in der See? Ich schabe den Rest meiner Seele vom Stein, Doch du webst mich in ewige Finsternis ein. [Chorus] Und ich stürze in Asche, weil dein Gift mich zerfrisst, Hab' mein Leben geopfert, damit du ewig bist! Ich blute mein Alles, doch Alles ist nichts, Ein stummes Gebet am Schafott dieses Lichts. Nur reine Grabeskälte, ein grausames Fest, Warum klammerst du dich, wenn du mich stürzen lässt? Ein verwesendes Herz, das blind nach dir greift, Bis nur noch ein Schemen im Nebel verbleibt. [Verse 2] Das Gemäuer ist stumm, deine Augen wie Blei, Du flüsterst, dein Kosmos bricht dunkel entzwei. Ich reiche die Hand, doch du schlägst sie in den Wind, Ich baute dir Tempel und sterb' wie ein Kind. Wie ein Wolf vor dem Tor, der auf Erlösung fleht, Während in mir der Wahnsinn die Runden dreht. Du raubst meine Sonne, lässt mir Dämonen und Nacht, Und fragst nicht ein Mal, was der Abgrund nun macht. [Pre-Chorus] Ich lodere für dich, doch dein Kuss schmeckt nach Schnee, Wie ist man zu zweit nur so tief in der See? Ich schabe den Rest meiner Seele vom Stein, Doch du webst mich in ewige Finsternis ein. [Chorus] Und ich stürze in Asche, weil dein Gift mich zerfrisst, Hab' mein Leben geopfert, damit du ewig bist! Ich blute mein Alles, doch Alles ist nichts, Ein stummes Gebet am Schafott dieses Lichts. Nur reine Grabeskälte, ein grausames Fest, Warum klammerst du dich, wenn du mich stürzen lässt? Ein verwesendes Herz, das blind nach dir greift, Bis nur noch ein Schemen im Nebel verbleibt. [Verse 3] Die Uhren stehn still, jede Kerze verbrannt, Ich hab' meine Seele ins Schweigen verbannt. Du weidest dich stumm an der schwindenden Zeit, Und trägst meinen Schmerz wie ein samtenes Kleid. Ich bin nur das Echo von dem, was ich war, Ein welkendes Blatt im verblutenden Jahr. Ich lieh dir die Schwingen, du fliegst nun allein, Und mauerst mich lebend in Finsternis ein. [Bridge] Der Spiegel wirft mir einen Fremden zurück, Die Augen sind Höhlen, gebrochen das Genick. Ich hab' mich verirrt in dem Labyrinth deiner Brust, Was mir bleibt, ist nur Asche, Ruinen und Verlust. Wer bin ich als Geist, der für dich gar nicht weilt? Ein Tropfen von Blut, der im Regen enteilt... Ich hab mich für dein „Wir“ dem Nichts einverleibt! [Chorus] Und ich stürze in Asche, weil dein Gift mich zerfrisst, Hab' mein Leben geopfert, damit du ewig bist! Ich blute mein Alles, doch Alles ist nichts, Ein stummes Gebet am Schafott dieses Lichts. Nur reine Grabeskälte, ein grausames Fest, Warum klammerst du dich, wenn du mich stürzen lässt? Ein verwesendes Herz, das blind nach dir greift, Bis nur noch ein Schemen im Nebel verbleibt. [Outro] ...bis nichts als ein Schemen... im Nebel verbleibt. [End]

