
Kaffeering von gestern, keiner wischt ihn weg Kein Wecker klingelt, keine Uhr, kein Steg Durch die Wand tönt Nachbars altes Radio Kreidefiguren vor der Tür, ein Kind malt Domino Der Bus fährt vorbei, ich wink ihm nach, kein Grund zu geh'n Auf dem Fensterbrett drei Tassen, die die Sonne dreh'n Ich zähl die Minuten nicht, ich zähl nur Licht Ein Tag ohne Auftrag hat ein eigenes Gewicht Kein Blatt Papier mit Plan für heut Nur Staub, der in der Luft sich dreht Ich leg das Handy auf den Tisch Und lausche, wie die Stille frisch Goldene Tage, goldene Tage Ich zähl nicht Stunden, ich zähl nur Licht Goldene Tage, goldene Tage Kein Kalenderblatt, das mir was verspricht Goldene Tage, goldene Tage Ein Kaffeering, ein offenes Fenster Goldene Tage, goldene Tage Heut bin ich ganz bei mir, ich bin kein Gast mehr Am Fluss die Angler reden übers Wetter Ich häng die Beine ins kühle Blau Ein Falter setzt sich auf mein altes Heft Und bleibt genauso lang, wie er will, genau Die Kirchturmuhr geht falsch seit Jahren schon Heut ist mir das die liebste Uhr im Ort Ein Nachbar bringt mir Brot, ich brings ihm Wein zurück Wir reden nicht viel, das ist auch schon das Glück Kein Blatt Papier mit Plan für heut Nur Staub, der in der Luft sich dreht Ich leg das Handy auf den Tisch Und lausche, wie die Stille frisch Goldene Tage, goldene Tage Ich zähl nicht Stunden, ich zähl nur Licht Goldene Tage, goldene Tage Kein Kalenderblatt, das mir was verspricht Goldene Tage, goldene Tage Ein Kaffeering, ein offenes Fenster Goldene Tage, goldene Tage Heut bin ich ganz bei mir, ich bin kein Gast mehr Wenn's regnet, zähl ich Tropfen an der Scheibe Ich mach kein Drama draus, ich bleib Der Tisch ist nicht gedeckt für viele Gäste Nur ich, mein Brot, und was ich bin, ist beste Goldene Tage, goldene Tage Ich zähl nicht Stunden, ich zähl nur Licht Goldene Tage, goldene Tage Kein Kalenderblatt, das mir was verspricht Goldene Tage, goldene Tage Ein Kaffeering, ein offenes Fenster Goldene Tage, goldene Tage Heut bin ich ganz bei mir, ich bin kein Gast mehr

