
Ich sah dich gestern wieder, du standest vor dem Café. Du hast mich gleich erkannt, als wär es erst gestern gewesen. Wir tranken einen Kaffee, du fragtest, wie es mir geht. Ich sagte: „Alles bestens“, doch irgendwas in mir blieb stehen. So viele Jahre sind vergangen, so vieles liegt schon weit zurück. Und trotzdem war da wieder ein kleines Stück von unserm Glück. Ich hab dich nie ganz losgelassen, ein Teil von dir blieb immer hier. Ich hab dich nie ganz losgelassen, auch wenn wir längst getrennte Wege geh'n. Ich wünsch dir alles Gute, das hab ich immer schon getan. Doch manchmal denk ich leise: Was wär gewesen, wenn wir damals geblieben wär'n? Du sprachst von deinen Kindern, ich zeigte dir ein Bild von mir. Wir lachten über früher, ganz ohne Schmerz, ganz ohne Groll. Dann sahst du auf die Uhr, du musstest langsam weitergeh'n. Wir sagten: „Mach es gut“, und wussten, wir würden uns nicht wiederseh'n. So viele Jahre sind vergangen, so vieles liegt schon weit zurück. Und trotzdem war da wieder ein kleines Stück von unserm Glück. Ich hab dich nie ganz losgelassen, ein Teil von dir blieb immer hier. Ich hab dich nie ganz losgelassen, auch wenn wir längst getrennte Wege geh'n. Ich wünsch dir alles Gute, das hab ich immer schon getan. Doch manchmal denk ich leise: Was wär gewesen, wenn wir damals geblieben wär'n? Ich will die Zeit nicht ändern, ich bin zufrieden, wie ich leb. Doch manche Menschen bleiben, auch wenn man sich nicht wiederseht. Ich hab dich nie ganz losgelassen, ein Teil von dir blieb immer hier. Ich hab dich nie ganz losgelassen, und heute weiß ich wieder, wie es war. Ich wünsch dir alles Gute, und geh nun meinen eignen Weg. Doch eines werd ich nie vergessen: Wie schön es war, dass es uns einmal gab. Wie schön es war, dass es uns einmal gab.

