
[Instrumental Intro – Deep strings, distant low brass, no vocals] [Verse 1 – MARK, deep male solo, grave and controlled] Das Tor zum Saal steht offen. Die Fackeln brennen schwach. Drei Könige aus kaltem Stein blicken schweigend auf mich herab. Die Fahnen hängen reglos, der Rauch zieht durch die Stadt. Man nennt mich einen Sieger. Kein Mensch fragt, was der Sieg gekostet hat. Ich kenne jeden Feldzug, jeden Sieg bis auf den Tag. Doch keinen von den vielen Namen, nach denen niemand je mehr fragt. [Instrumental – Brass motif, slow war drums, let the orchestra speak] [Verse 2 – MARK, low melodic storytelling, gathering weight] Sie breiten Karten vor mir aus, als wären Grenzen Gold. Sie zeigen mir das neue Reich und warten auf den nächsten Befehl. Dann tritt ein junger Schreiber ein, ein Buch fest an die Brust gedrückt. Er sagt: „Hier stehen all die Namen von Menschen, die nicht heimgekehrt sind.“ Ich öffne es. Die Seiten wiegen schwer. Kein Titel. Keine Heldentat. Nur Namen, die man flüsterte, bevor die Nacht sie mit sich nahm. [Refrain – MARK, solemn, sung not shouted] Nennt mich nicht unsterblich. Nennt das hier keinen Sieg. Ich habe Land gewonnen und hör noch immer diesen Krieg. Was nützt mir eine Krone, wenn niemand mehr die Augen hebt? Sie glänzt wie pures Gold im Feuer – doch ist aus Asche, wenn der Rauch vergeht. [Long Instrumental – Marching drums, low strings, brass, dramatic crescendo, NO LYRICS] [Verse 3 – MARK, almost spoken at first, then stronger] Im Hof stehn meine Soldaten. Sie warten auf ein letztes Wort. Früher hätte ich sie weitergeschickt, von einer Grenze bis zum nächsten Ort. Ich sehe ihre müden Hände, die viel zu lange Schwerter hielten. Und hinter ihnen all die Menschen, die noch einen Morgen ohne Angst verdienten. Ich war es, der die Zeichen gab. Ich kann mich nicht im Ruhm verstecken. Kein Denkmal nimmt die Schuld von mir. Kein neues Reich kann Tote wecken. [Bridge – Instruments recede, intimate confession] Legt mir die Krone nicht mehr auf. Ich habe sie zu lang getragen. Nicht ihr Gewicht hat mich gebeugt – es sind die nie gestellten Fragen. Die Tore sollen offen bleiben. Gebt Brot heraus aus meinem Haus. Und schreibt auch meinen Namen auf die erste Seite dieses Buchs. [Orchestral Climax – Full brass, deep timpani, wordless texture only, leave space] [Final Refrain – MARK, powerful but restrained melody] Nennt mich nicht unsterblich. Nennt das hier keinen Sieg. Ein König kann die Waffen schweigen lassen – doch nicht, was hinter ihnen blieb. Ich lege diese Krone nieder. Kein Jubel füllt den leeren Saal. Vielleicht beginnt der Frieden heute. Nicht weil ich siegte. Weil ich aufhöre. [Outro – MARK, exhausted near-whisper, then low strings alone] Drei Könige aus kaltem Stein. Ein Thron. Ein offenes Tor. Die Krone liegt im Staub. Und draußen ... geht der Morgen auf. [Instrumental Outro – Low sustained chord fades to silence, no triumphant resolution]

