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Zuviel Stadt

Zu viel Stadt Strophe 1 Du kommst immer zu spät und gehst immer zu früh. Dein Mantel riecht nach Regen, dein Lächeln nach Mühe. Du sagst, das sei das Leben. Ich sage lieber nichts. Vor dir die nassen Straßen, hinter dir das Licht. Refrain Du hast zu viel Stadt in den Augen, zu viel Nacht im Gesicht. Du kannst jeden kurz berühren, aber bleiben kannst du nicht. Du nennst das Freiheit, wenn dein Schatten weiterzieht. Ich nenn es nur verschwinden, bevor noch etwas geschieht. Strophe 2 Du redest wie im Vorbeigehn von irgendwem, von irgendwann. Aus jedem deiner Küsse wird ein Fahrplan ohne Plan. Du trägst deine Geschichten wie andere Lippenstift: ein bisschen zu sorgfältig, damit nichts an dir trifft. Refrain Du hast zu viel Stadt in den Augen, zu viel Nacht im Gesicht. Du kannst jeden kurz berühren, aber bleiben kannst du nicht. Du nennst das Freiheit, wenn dein Schatten weiterzieht. Ich nenn es nur verschwinden, bevor noch etwas geschieht. Strophe 3 Die Bars sind noch geöffnet, der Morgen noch nicht da. Du stehst in fremden Türen, als wärst du niemals da. Und alle dürfen glauben, sie hätten dich erkannt. Ich hab nur gesehn, wie leise dir alles durch die Hände rann. Bridge Und während sie noch lachen, noch trinken, noch verzeihn, bist du schon halb verschwunden in Neon und Allein. Du wechselst deine Namen mit der Uhrzeit und dem Zug. Und nennst das dann Gefühl, dabei ist es nie genug. Refrain Du hast zu viel Stadt in den Augen, zu viel Nacht im Gesicht. Du kannst jeden kurz berühren, aber bleiben kannst du nicht. Du nennst das Freiheit, wenn dein Schatten weiterzieht. Ich nenn es nur verschwinden, bevor noch etwas geschieht. Outro Vielleicht warst du nie meine. Vielleicht war das der Trick. Zu viel Lärm auf deinen Lippen. Zu wenig Ort für mich.