[Strophe 1] Im Schatten alter Eichen wo Nebel die Erde küsst steht Esus mit der Klinge die aus Opferliedern ist Er spricht zu Stamm und Feuer zu Blut und zu Geschrei „Was stirbt, muss neu erstehen durch meine Hand wird es frei“ [Pre-Chorus] Doch tief im grünen Schweigen wo kein Schwert je befahl wartet der Herr der Tiere mit Blick aus Horn und Stahl [Refrain] Cernunnos, Hüter des Lebens mit Hörnern aus Mond und Nacht Esus, Rufer des Opfers der den Kreis neu entfacht Zwei Mächte, ein alter Atem Tod und Werden vereint Im Hain der keltischen Götter wo die Zeit sich verneigt [Strophe 2] Cernunnos schreitet leise durch Moos und warmes Fell Gold liegt in seinen Händen kein König herrscht so hell Er zählt nicht Schuld noch Namen nur Atem, Zahn und Saat Wo Esus fordert Sterben schenkt er den Neubeginnspfad [Pre-Chorus 2] Der Wald hält den Atem der Himmel steht still Denn Opfer und Leben fragen nicht nach dem Willen ]Refrain (variiert)] Cernunnos, Herz der Wälder Esus, Messer der Zeit Einer nimmt, einer gibt bis der Kreis sich erneut befreit Kein Gott ist nur Dunkel kein Gott ist nur Licht Im Blut liegt die Wurzel im Wachsen die Pflicht [Bridge (Ritueller Teil / Chant)] Esus… Esus… Stimme des Schlages Cernunnos… Cernunnos… Atem der Tage Hirsch und Axt Blatt und Bein Alles stirbt um Saat zu sein [Letzter Refrain (episch, langsam)] Zwei Namen im Wind doch ein altes Gesetz Was fällt, wird getragen was endet, wird jetzt Im Kreis der keltischen Seelen kein Anfang, kein Schluss Nur der Tanz zwischen Hörnern und dem Opferfluss [Outro] Wenn der Wald wieder schweigt und das Feuer verglimmt lebt jeder, der stirbt in dem Lied, das beginnt [© SongSilke 2025 All Rights Reserved | Unauthorized use, reproduction, remixing, adaptation, or distribution of this work without explicit written permission is strictly prohibited and will be enforced under applicable copyright laws.]


