
[Verse 1] Ich steh am Rand der Zeit Sand kalt an meinen Füßen Das Meer zieht tief und weit Als würd es meinen Namen grüßen Die Sonne fällt ins Blau Gold bricht auf jeder Welle Und alles in mir wird laut Als wär das Meer die letzte Schwelle [Pre-Chorus] Ich seh das Feuer sinken Im Salz, das an mir glimmt Und jede Welle spricht Bis mein Herz den Takt bestimmt [Chorus] Meer, du rufst mich heim Im roten Abendschein Wellen, wild und frei Tragt mich in euer Reich hinein Meer, du bist mein Traum Wenn Himmel und Flut sich berühr’n Ich will im Licht versinken Und deinen großen Atem spür’n [Verse 2] Die Brandung schlägt wie Schwur Gegen Fels und gegen Schweigen Und jeder Tropfen ruft Lässt meine Schatten sich verneigen Ich seh die Möwen kreisen Wie Zeichen überm Wasser Die Welt wird klein und still Doch in mir wächst das Wasser [Pre-Chorus] Ich geh bis an den Rand Wo Glut und Gischt sich find’n Und jede Welle schreit Bis ich mich selbst darin verbind’ [Chorus] Meer, du rufst mich heim Im roten Abendschein Wellen, wild und frei Tragt mich in euer Reich hinein Meer, du bist mein Traum Wenn Himmel und Flut sich berühr’n Ich will im Licht versinken Und deinen großen Atem spür’n [Bridge] Wenn der letzte Streif erlischt Und der Horizont zerbricht Bleib ich noch einen Atemzug Im salzgewordnen Licht Dann hebt sich noch einmal Das Dunkel wie ein Chor Und ich geh ganz ohne Furcht Durch die Flut nach vorn [Final Chorus] Meer, du rufst mich heim Im roten Abendschein Wellen, wild und frei Tragt mich in euer Reich hinein Meer, du bist mein Traum Wenn Himmel und Flut sich berühr’n Ich will im Licht versinken Und deinen großen Atem spür’n Meer, du rufst mich heim Im letzten Purpurglanz Wellen, wild und frei Nehmt mich mit in euren Tanz Meer, du bist mein Lied Das in der Tiefe neu erblüht Ich geh auf in deinem Glanz Bis die Nacht mich sanft umhüllt

