
Samstagnacht, ich bin allein. Kopfhörer auf, die Welt wird klein. Na-na-na, na-na-na. Und mein Kopf ist wieder da. Mein Handy liegt direkt bei mir. Ich schau drauf wie auf eine Tür. Vielleicht kommt ja noch irgendwas. Ich prüf, ob ich Empfang noch hab. Dann fällt mir dieser Satz noch ein, Der gestern gar nicht wichtig schien. Jetzt fällt mir ein, was besser wär. Als ob noch was zu ändern wär. Oh-oh-oh, es fängt schon an. Ich mach mich selbst zum Problem. Oh-oh-oh, Musik wird laut, Doch ich kann mich noch versteh'n. Ich bin gefährlich allein, Allein mit mir und meinen Lügen. Gefährlich allein, Ich hör nicht auf, sie durchzuspielen. Aus „heut hat keiner Zeit“ Wird „keiner braucht mich mehr“. Ich bin gefährlich allein. Mein Kopf gibt keine Ruhe her. Na-na-na, na-na-na. Meine Gedanken drehen durch. Na-na-na, na-na-na. Und jeder klingt wie die Vernunft. Netflix fragt, ob ich noch schau. Ich drück auf Ja. Ich weiß nicht recht. Die Folge lief an mir vorbei. Ich geb mir selbst in allem recht. Der Kühlschrank brummt, ich steh davor. Hab keinen Hunger, mach ihn zu. Ich wollte einen Abend frei. Jetzt lässt der Abend mich nicht in Ruh. Oh-oh-oh, es fängt schon an. Ein alter Fehler kommt dazu. Oh-oh-oh, ich kenn das schon. Ich hör mir trotzdem weiter zu. Ich bin gefährlich allein, Allein mit mir und meinen Lügen. Gefährlich allein, Ich hör nicht auf, sie durchzuspielen. Aus „heut hat keiner Zeit“ Wird „keiner braucht mich mehr“. Ich bin gefährlich allein. Mein Kopf gibt keine Ruhe her. Na-na-na, na-na-na. Meine Gedanken drehen durch. Na-na-na, na-na-na. Und jeder klingt wie die Vernunft. Ruf mich an, komm kurz vorbei. Du musst nichts lösen, hab nur Zeit. Erzähl mir irgendwas von dir. Wie war dein Tag? Was läuft bei dir? Ich tipp: „Noch wach?“ Lösch alles weg. Dann schreib ich's neu Und schick es ab. Ich bin gefährlich allein, Allein mit mir und meinen Lügen. Gefährlich allein, Ich hör nicht auf, sie durchzuspielen. Aus „heut hat keiner Zeit“ Wird „keiner braucht mich mehr“. Dann hör ich deine Stimme: „Hey, was gibt's? Ist lange her.“ Na-na-na, na-na-na. Meine Gedanken sind noch da. Na-na-na, na-na-na. Doch jetzt hör ich auch dich wieder. Samstagnacht, ich bin allein. Du fragst: „Wie geht's?“ Ich sag nicht „fein“. Ich sag: „Mein Kopf ist ziemlich laut.“ Du sagst: „Erzähl. Ich bin noch auf.“

