Am elften Tag im Juni, Da kamen zwei ins Leben. Ich in der Ukraine, Du in Deutschland, so fern. Ich war Atheistin einst, Doch du kanntest Gottes Wort. Als ich dann Christin wurde, Und vor dem Krieg ich fliehen musst', Führte Gottes Hand mich, Wo ich Geborgenheit spür'. Du hast die Tür geöffnet, Dein Haus, dein Herz so weit. In deiner Juni-Wärme, In dieser schweren Zeit. Du nanntest mich deine Schwester, Es wurde hell mit dir. Für diese Hilfe, Güte, Dass du stets bei mir bist, Bin ich Gott so dankbar, Für alles, was du gibst. Der elfte Tag im Juni, Ein Gottesgeschenk, so klar. Hat mir 'ne Schwester geschenkt, Für immer, immerdar. Und für dies Glück bin ich Gott dankbar, Für alle Zeit. Schwester, Schwester, von Gott gesandt, Für alle Ewigkeit!


