
[Strophe 1] Es regnet seit drei Wochen – nonstop. Der Himmel macht auf Grau – ganz top. Die Flip-Flops stehen im Flur und frieren, und alle reden übers Verlieren. Doch ich zieh mir meine Jacke an, und tanze los – wer sagt, man kann’s nicht tun? Wenn der Sommer nicht will wie ich, dann mach ich ihn mir eben frisch. [Refrain – tanzbar, lakonisch] Trotzdem Sommer – ich bleib wach. Trotzdem Sommer – und lache schwach. Trotzdem Sommer – mit Musik im Bauch. Trotzdem Sommer – das reicht mir auch. [Strophe 2] Die Eiscreme schmilzt in Regenhand, die Liegewiese ist jetzt Sand. Die Grillparty fällt ins Wasser – klar, doch wir stehen da und feiern – wunderbar! Der Himmel ist vielleicht kaputt, doch meine Stimmung bleibt im Gut. Denn Sonne ist kein Wetterding – sie fängt da an, wo ich beginn. [Refrain – wiederholt, leicht variiert] Trotzdem Sommer – auch bei Wind. Trotzdem Sommer – weil wir’s sind. Trotzdem Sommer – Regen? Na und? Trotzdem Sommer – ganz gesund. [Bridge – gesprochen, ironisch] Der Wetterbericht sagt: Katastrophe. Ich sag: Kaffee, Tanzen, Hoffnung. Der Himmel tropft. Ich tropf mit. Aber mit Stil. [Refrain – final, mit Hall und Synth-Flächen] Trotzdem Sommer – ohne Licht. Trotzdem Sommer – im Gesicht. Trotzdem Sommer – laut und klar. Denn Sommer ist, was früher war – und was wir heute draus machen.

