[Verse 1 – Sie] Ich hör dein Atem im Nebel wehn, so fern, als würd die Zeit vergehn. Ein kalter Hauch auf meiner Haut, der mir von deiner Nähe raubt. [Verse 2 – Er] Ich seh dein Bild im Aschemeer, verblasst, doch bleibst du immer mehr. Ein Echo, das mich leise ruft, aus Dunkelheit und kaltem Blut. [Pre-Chorus – Beide abwechselnd] Kein Licht, kein Laut, nur Atem zieht, wo Schweigen sich im Schatten wiegt. [Chorus – Gemeinsam] Wenn Schatten atmen, sind wir eins, verloren, doch im Herz vereint. Die Nacht ertrinkt in unserm Schweigen, und Sterne flieh’n, wenn wir uns neigen. [Verse 3 – Sie] Ich spür dein Wort im Wind vergehn, ein Flüstern, das im Dunkel steht. Und selbst, wenn alles in mir bricht, erkenn ich dich im fahlen Licht. [Bridge – Er, dann beide flüsternd] So nah, und doch so weit entfernt, was Liebe war, hat Schmerz gelernt. Und wenn die Nacht uns niederzieht, bleibt nur der Hauch, der nie versiegt. [Chorus – Gemeinsam, intensiver mit Chor im Hintergrund] Wenn Schatten atmen, sind wir frei, im Nichts aus Zeit und Melancholie. Kein Engel wacht, kein Feuer brennt, nur das, was man im Dunkel kennt. [Outro – Beide leise, sich überlagernd] Wenn Schatten atmen… …verlier dich nicht. Ich bleib im Dunkel… …bis dein Herz mich spricht.


