
๐ โฆ ๐๐ช๐ผ ๐๐ช๐ฌ๐ฑ๐ฝ๐ฟ๐ธ๐ต๐ด โฆ ๐ โโโโโโ โฆ โโโโโโ Eine alte liechtensteinische Sage erzรคhlt von jenen Nรคchten, in denen der Schlaf das Dorf verlรคsst und nur Schritte bleiben. Leise, kaum hรถrbar โ und doch schwer genug, dass der Boden vibriert. Ein Murmeln zieht durch die Gassen, klingt wie ein Gebet, verhallt im Nichts. Niemand wagt ans Fenster zu treten โ denn die Alten wussten: ๐๐ช๐ผ ๐๐ช๐ฌ๐ฑ๐ฝ๐ฟ๐ธ๐ต๐ด zieht vorbei. Eine Prozession der Rastlosen, Seelen ohne Ruhe. Wer hinausblickt, sieht vielleicht am Ende der Reihe eine Gestalt, die ihm vertraut vorkommt โ denn dort gehen die Lebenden, denen ihr Tod bald bestimmt ist. So berichtet die Sage: Ein Mann erkannte in der letzten Gestalt sich selbst, an zwei ungleichen Socken โ weiร und schwarz. Eine Woche spรคter war er tot. โฐ๏ธ Diese Legende ist Warnung und Schicksal zugleich โ ein Flรผstern aus den Bergen Liechtensteins, das uns lehrt: Manche Schatten dรผrfen nicht gedeutet werden, manche Stimmen nicht gehรถrt. โโโโโโ โฆ โโโโโโโโโโโโ โฆ โโโโโโ ๐ The Nightfolk โ English Summary An old Liechtenstein legend speaks of the Nachtvolk โ restless souls wandering silently through villages at night. Their steps are faint yet heavy enough to make the ground tremble. Those who dare to look may recognize a familiar face at the end of the procession: the living, marked for imminent death. One tale tells of a man who saw himself among them, betrayed by mismatched socks โ and within a week, he was gone. A haunting warning from the mountains: some shadows must never be named, some whispers never heard. โโโโโโ โฆ โโโโโโโโโโโโ โฆ โโโโโโ โโโ โฆ ๐โ ๐๐ช๐ฌ๐ฑ๐ฝ๐ฟ๐ธ๐ต๐ด โฆ โโโ [Intro] In den Tรคlern der Nacht, wenn der Schlaf dich verlรคsst, hรถrst du Schritte im Dunkeln, ein unruhiges Fest. Kein Traum โ nur die Stimmen, so fern und so nah, ein Zug voller Schatten โ das ๐๐ช๐ฌ๐ฑ๐ฝ๐ฟ๐ธ๐ต๐ด ist da. โโโโโโ โฆ โโโโโโ [Verse 1] Sie schreiten im Takt, eine Prozession, Gesichter wie Schatten โ die Zeit hรคlt nicht schon. Ein Flรผstern wie Psalmen, so kalt wie das Grab, wer sie einmal erkennt, den der Tod in sich hat. Die Alten sagten: โBleib still, bleib blind โ denn wer sich selbst dort sieht, der stirbt geschwind.โ Doch die Gier nach dem Blick brennt stรคrker als Mut, wer hinaus in die Schwรคrze starrt, der sieht sein Blut. โโโโโโ โฆ โโโโโโ [Pre-Chorus] Kein Wort โ kein Blick โ kein Licht, wer siehst du dort? โ das bist du... โฆ๐ท๐ฒ๐ฌ๐ฑ๐ฝ. โโโโโโ โฆ โโโโโโ [Chorus] Das ๐๐ช๐ฌ๐ฑ๐ฝ๐ฟ๐ธ๐ต๐ด zieht vorbei โ im Nebel so dicht, wer im Zug sich erblickt, verliert bald das Licht. Das Nachtvolk zieht vorbei โ der Schatten so nah, ein Schritt in die Reihe โ und das Ende ist da. โโโโโโ โฆ โโโโโโ [Verse 2] Ein Mann voller Zweifel, die Frau voller Drang, โSchau hinaus, sag mir schnell, wem die Stunde noch schwang.โ Er tastet im Dunkeln, zwei Socken verwechselt, sein Blick in die Nacht โ das Omen gewechselt. Denn im letzten der Reihe, Gestalt ohne Halt, stand er selbst mit den Socken โ ein heller, ein schwarzer Spalt. Die Frau flรผstert Fragen, doch er schweigt nur, verstummt, sein Herz weiร die Wahrheit, die das Dunkel verkรผndet. โโโโโโ โฆ โโโโโโ [Chorus] Das Nachtvolk zieht vorbei โ im Nebel so dicht, wer im Zug sich erblickt, verliert bald das Licht. Das Nachtvolk zieht vorbei โ der ๐ข๐ฌ๐ฑ๐ช๐ฝ๐ฝ๐ฎ๐ท so nah, ein Schritt in die Reihe โ und das Ende ist da. โโโโโโ โฆ โโโโโโ [Bridge] Sieben Tage vergehโn โ der Himmel so grau, vom Heuboden stรผrzt er โ sein Blick wird nur flau. Er sah sich im Zug, die Vision war rรฉal, das Nachtvolk nahm jenen โ das Ende, brutal. Kein Glockenschlag rettet, kein Gebet macht ihn frei, wer den Schatten erblickt, der stirbt โ und vorbei. โโโโโโ โฆ โโโโโโ [Chorus] Das Nachtvolk zieht vorbei โ im Nebel so dicht, wer im Zug sich erblickt, verliert bald das Licht. Das Nachtvolk zieht vorbei โ der Schatten so nah, ein Schritt in die Reihe โ und das Ende ist da. โโโโโโ โฆ โโโโโโ [Outro] Sie ziehenโฆ sie ziehenโฆ sie ziehen vorbeiโฆ โโโ โฆ ๐โ ๐๐ช๐ฌ๐ฑ๐ฝ๐ฟ๐ธ๐ต๐ด โฆ โโโ

