
Hände reichen
Strophe 1 Wir saßen einst am Feuer, mit einem Funken im Gesicht, ein Traum von etwas Größerem, von Ehrlichkeit und Licht. Ein Taler voller Hoffnung, ein Herz das wirklich schlägt, doch mancher läuft dem Schatten nach, weil er das Glück dort sieht. Strophe 2 Sie hüpfen wie die Kinder, von Projekt zu Projekt, vergessen, dass Vertrauen uns eigentlich trägt. Ein kurzer Kick, ein schneller Schein, doch keiner bleibt dabei, die wahre Kraft liegt hier bei uns – und macht uns wirklich frei. Refrain Doch wenn wir alle Hände reichen, wär’n wir stärker als das Geld. Wir könnten Mauern niederreißen, eine neue bauen – uns’re Welt. Es braucht nicht mehr als Mut und Liebe, mehr als schnellen, leeren Schein. Zusammen wär’n wir reich fürs Leben, nicht im Spiel – im echten Sein. Strophe 3 Sie jagen tausend Träumen nach, verspielen ihre Zeit, denken, irgendwo da draußen liegt das Glück schon griffbereit. Doch nichts wächst ohne Wurzeln, kein Baum steht ohne Halt. Die Kraft liegt in Gemeinschaft, im Fühlen, im Zusammenhalt. Strophe 4 Gier frisst Hirn, das alte Spiel, verspricht so viel und hält doch nie. Man setzt aufs falsche Pferd, verliert, und übersieht, was hier passiert. Denn „Gemeinschaft statt Gier“ – das ist unser Plan, die Kraft der Herzen trägt uns – komm, schließ dich daran. Strophe 5 Wer immer nur nach außen schaut, verpasst das, was im Innern baut. Ein Netz aus Menschlichkeit und Sinn, dort liegt das Glück, da find’ ich hin. So viel mehr als jeder schnelle Gewinn – die Zukunft beginnt, wenn wir verbunden sind. Bridge Komm, heb den Blick, mein Freund, spür wie die Wahrheit klingt: Das, was wir wirklich suchen, liegt längst in uns drin. Refrain (groß & hoffnungsvoll) Denn wenn wir alle Hände reichen, schaffen wir, was keiner kann. Wir schreiben unsere eigene Zukunft, fangen endlich an. Es braucht nicht mehr als Herz und Wärme, mehr als Glanz, mehr als Gewinn. Zusammen sind wir reich fürs Leben – weil wir einander sind.

