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Teju Jagua wacht

V6-WILD

TEJU JAGUA Tief im Wald, wenn der Mond erwacht, zieht ein Schatten durch die Nacht. Sieben Häupter, sieben Augen, die im Nebel Sterne schauen. Teju Jagua — Herr der Nacht, aus alter Erde auferwacht. Sieben Stimmen, sieben Feuer, uralter Wächter, Ungeheuer. TEJU JAGUA! Sieben Köpfe, sieben Flammen! TEJU JAGUA! Aus der Tiefe wird er kommen! Wenn der Vollmond überm Wald steht, wenn kein Mensch den Weg mehr sieht — Teju Jagua wacht. Schuppen glänzen silbern-blau, Nebel liegt auf dunkler Au. Goldene Steine auf den Stirnen, wie sieben Sonnen in der Finsternis. Kein Donner kann ihn niederzwingen, keine Klinge ihn bezwingen. Er trägt die Kraft der alten Zeit, zwischen Schatten und Ewigkeit. TEJU JAGUA! Sieben Köpfe, sieben Flammen! TEJU JAGUA! Aus der Tiefe wird er kommen! Wenn der Vollmond überm Wald steht, wenn kein Mensch den Weg mehr sieht — Teju Jagua wacht. Sieben Brüder aus alter Welt, sieben Schicksale, die sie hält. Doch der Erste trägt die Nacht, Teju Jagua — siebenfach erwacht. Und wenn der Morgen wieder steigt, der Nebel sich zum Himmel neigt, bleibt tief im Wald sein Blick zurück — sieben Augen, Stück für Stück. TEJU JAGUA! Erster Sohn der alten Erde! TEJU JAGUA! Seine Namen sterben nie! Wenn der Vollmond überm Wald steht, wenn der Urwald leise spricht — Teju Jagua wacht.