[Intro – sanftes Klavier, warm] (leise) Weißt du noch…? [Verse 1 – Kindheit, Schwester] Kleine Hände auf den Tasten Du hast neben mir gelacht Jeder Ton war leicht und hell Hat die Dunkelheit bewacht Deine Stimme, warm wie Licht Hat mir jeden Zweifel genommen Ich hab damals fest geglaubt Dass wir zwei dem Himmel gehören [Pre-Chorus – erste Risse] Du sagtest: „Hab keine Angst vor oben“ Doch ich hatte Angst um dich… [Chorus – emotional, noch hoffnungsvoll] Ich spiel für dich, hörst du mich noch? In jedem Klang bist du bei mir Zwischen weißen, reinen Tasten Such ich dich und verlier mich hier Wenn der Himmel wirklich existiert… Warum nahm er dich von mir? [Verse 2 – Verlust, Bruch] Kalte Hände, leerer Blick Dein Atem wurde still Und all die Worte über Engel Klangen plötzlich nur noch schrill Gebete wurden zu Fragen Und Fragen wurden zu Wut Denn wenn „Gnade“ wirklich existiert Warum klebte sie an deinem Blut? [Pre-Chorus – Wandel] Sie sagten: „Das war Gottes Wille“ Doch ich hörte nur ein Urteil… [Chorus – stärker, dunkler] Ich spiel für dich, doch nichts antwortet Nur Stille in mir schreit so laut Zwischen Glauben und Zerbrechen Hab ich alles umgebaut Wenn der Himmel auf mich blickt… Dann blick ich hasserfüllt zurück [Bridge – leise → düster, Wendepunkt (Pakt)] (leise, fast gesprochen) Ich fand Worte… die nicht heilig waren Eine Macht… die nicht vergeben will Jeder Schuss ein Teil von mir Jede Sünde macht mich leer Doch wenn Engel wirklich fallen können… Dann lieb ich dich vielleicht wieder mehr… [Final Chorus – intensiv, entschlossen] Ich spiel nicht mehr für leere Träume Ich spiel für Blut und für Verrat Jede Taste klingt nach Rache Jeder Atem wird zur Tat Wenn der Himmel mich verflucht— Dann jag ich ihn, Stück für Stück Und wenn ich daran zerbreche… Nehm ich jeden Engel mit [Outro – zerbrechlich, leises Klavier] (leise) Ich hab dich nie losgelassen… Ich hab nur aufgehört… zu glauben…