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Der Wolf unter fremden Sternen 02

[Intro – spoken, deep male voice] Nicht jeder Himmel kennt meinen Namen. Nicht jeder Stern weist mir den Weg. Doch auch unter fremdem Licht bleibt ein Wolf ein Wolf. Und die Nacht bleibt Nacht. [Verse 1] Ich ging hinaus aus alten Wäldern, wo jeder Schatten mich gekannt. Die Bäume schwiegen hinter mir, als ließ ich etwas dort am Rand. Der Wind trug fremde, kalte Stimmen, kein Pfad roch mehr nach meinem Schritt. Und über mir standen neue Sterne, doch keiner davon nahm mich mit. Der Wolf in mir blieb nah am Boden, sein Atem schwer, sein Blick so wach. Er kannte nicht den fremden Himmel, doch er kannte meine Nacht. [Pre-Chorus] Kein alter Baum, kein schwarzer Ast, kein Rabenruf im ersten Licht. Nur fremde Sterne über mir, doch mein Herz verlor sich nicht. [Chorus] Der Wolf unter fremden Sternen trägt die Heimat tief im Fell. Auch wenn kein Mond ihn wiederkennt, bleibt sein Innerstes noch hell. Der Wolf unter fremden Sternen geht durch unbekanntes Land. Nicht verloren, nur weit draußen, mit der Nacht in seiner Hand. [Verse 2] Ich sah die Lichter ferner Städte, doch sie wärmten mich nicht auf. Sie glänzten hell wie falsche Feuer und löschten doch kein Dunkel aus. Ich hörte Sprachen ohne Wurzeln, ich sah Gesichter ohne Blick. Und jeder Schritt auf fremder Erde trug mich tiefer zu mir zurück. Da flog ein Schatten über Dächer, ein schwarzer Flügel, kurz und klar. Vielleicht war es nur Erinnerung, vielleicht der Rabe, der noch da war. [Pre-Chorus 2] Er rief nicht laut, er blieb nicht lange, nur ein Zeichen in der Luft. Als wollte er mir leise sagen: Auch Fremde kennt den alten Ruf. [Chorus] Der Wolf unter fremden Sternen trägt die Heimat tief im Fell. Auch wenn kein Mond ihn wiederkennt, bleibt sein Innerstes noch hell. Der Wolf unter fremden Sternen geht durch unbekanntes Land. Nicht verloren, nur weit draußen, mit der Nacht in seiner Hand. [Bridge – slow emotional build] Vielleicht ist Heimat nicht der Wald allein. Nicht jeder Weg zurück führt auch nach Haus. Vielleicht trägt man, was wirklich bleibt, in Narben, Atem, Herz und Haut. Der Wolf hebt seinen Kopf zum Himmel. Die Sterne fremd, doch nicht mehr kalt. Denn irgendwo in seinem Schweigen klingt noch immer jener Wald. [Final Chorus – powerful but restrained] Der Wolf unter fremden Sternen steht im Wind und bleibt doch wahr. Er trägt den Sturm aus alten Zeiten wie ein Zeichen, unsichtbar. Der Wolf unter fremden Sternen hat kein Rudel, keinen Thron. Doch in seinem müden Herzen lebt noch immer dieser Ton. Nicht verloren, nur weit draußen. Nicht gebrochen, nur allein. Und selbst unter fremden Sternen bleibt die Nacht sein Heim. [Outro – whispered] Wenn kein Himmel meinen Namen kennt, kennt ihn doch der Wolf in mir. Und irgendwo, weit über mir, zieht ein Rabe durch die Fremde. Nicht fort. Nur fern.