
HERZENSKOMPASS [Verse 1] Manchmal kennt der Kopf die Antwort, hat für alles einen Grund. Zählt die Für und Wider leise, dreht sich trotzdem stundenlang im Kreis. Man kann fragen, Listen schreiben, jeden möglichen Ausgang seh’n. Und doch bleibt da dieses leise Ziehen, das sagt: Da musst du hingeh’n. [Pre-Chorus] Vielleicht ist nicht alles logisch. Vielleicht muss es das nicht sein. Manche Richtung spürt man lange, bevor man sie erklären kann. [Chorus] Herzenskompass, zeig mir, wo mein Norden liegt. Wenn mein Kopf in tausend Richtungen und mein Gefühl ganz leise zieht. Herzenskompass, wenn ich nicht mehr weiterweiß, führ mich nicht zum leichtesten Weg, nur zu dem, der wirklich meiner heißt. [Verse 2] Es gibt Menschen, die sich richtig fühlen, obwohl so vieles dagegenspricht. Und andere passen auf dem Papier, doch im Herzen passen sie nicht. Es gibt Türen, die man offen hält, obwohl man längst nicht mehr hineinwill. Und Wege, die man niemals geht, weil die Angst sagt: Bleib lieber still. [Chorus] Herzenskompass, zeig mir, wo mein Norden liegt. Wenn mein Kopf in tausend Richtungen und mein Gefühl ganz leise zieht. Herzenskompass, wenn ich nicht mehr weiterweiß, führ mich nicht zum leichtesten Weg, nur zu dem, der wirklich meiner heißt. [Verse 3] Manchmal heißt die richtige Richtung nicht zu bleiben, sondern geh’n. Manchmal heißt sie festzuhalten, wenn die anderen es nicht versteh’n. Manchmal führt sie über Umwege, manchmal mitten durch den Sturm. Und manchmal zeigt sie zurück zu etwas, das man längst verloren glaubte. [Bridge] Vielleicht lag die Antwort nie irgendwo vor mir. Vielleicht hab ich nur zu lange auf jede Stimme gehört – außer auf die hier. Denn unter all dem Denken, unter Zweifel, Angst und Lärm, schlägt etwas, das nicht alles wissen muss, um zu wissen, was sich richtig anfühlt. [Final Chorus] Herzenskompass, jetzt weiß ich, wo mein Norden liegt. Nicht dort, wo alles sicher aussieht, sondern dort, wo etwas in mir zieht. Herzenskompass, du versprichst mir keinen leichten Weg. Doch vielleicht ist genau das Leben: Nicht immer wissen, wohin es geht, und trotzdem spüren, welcher Schritt der eigene ist. [Outro] Und wenn ich wieder zweifle, wenn sich alles in mir dreht, hör ich nicht auf tausend Stimmen. Nur auf diese eine, die ganz leise sagt: Geh.

