Frische Luft Es belebt, es strebt alles nach draußen. Dahoam sterbn d`Leut, sagt ma. D`Sonna scheint, naus an d`frische Luft. Wir ko ma bloß beim schen Wetter ned naus woin? Des san de Leut, die vorm Fernseher sterbn woin. Ih hob koan Fernseher, in die Ferne seh ich lieber an der frischen Luft. Ih hoit`s kaum aus, nix wir naus, ih muass einfach buchstäblich d`frische Luft und de Sonna inhalieren. Sommerfrischler hams mi scho gnennt. In da Arbat bin ih ab`m frühen Nachmittag abgschriebn. Frische Luft, Sonne und es ist klar, der Roland ist nicht mehr da. Egal was ih auch machen tät, meine Termine haben auch immer mit dem Lauf der Sonne zu tun. Grad deswegen schreib ich am liebsten in aller Hergottsfrühe. Es ist ja auch des Herrn Morgen. Es belebt mich, nach getaner Arbeit scheint die Sonne, dann hoaßt`s nix wir naus an d`frische Luft.